Ticker | Schweiz - Australien | Internationale Freundschaftsspiele 2026

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Gegen Australien

Publiziert 07. Juni 2026, 00:04

WM-Hauptprobe vor trostloser Kulisse: Schweiz spielt nur remis

Schweiz
1 – 1
Australien

Schweiz

Spielende

Australien

D. Ndoye

-

14

10
11

T. Yengi

-

56

Bevorzugte Quelle

Tschüss und bis bald!

Das wars von der WM-Generalprobe. Am Samstag, 13. Juni spielt die Schweiz ihr WM-Startspiel gegen Katar. Auch dort sind wir wieder live mit dabei.
Danke fürs Mitlesen und gute Nacht!

Stimmen zur Generalprobe

Zeki Amdouni gegenüber SRF: «Zunächst einmal freut es mich sehr, wieder zurück zu sein. Ob ich definitiv zurück bin? Ja, eigentlich schon seit dem Spiel in St. Gallen. Es tut einfach gut, wieder mehr als 60 Minuten spielen zu können. Vor allem, weil es sehr lange her ist, dass ich zuletzt mehr als 60 Minuten auf dem Platz stand. Deshalb bin ich sehr glücklich darüber.»
«Es war ziemlich warm, besonders in der ersten Halbzeit. Auch der Platz war meiner Meinung nach nicht ideal zum Spielen. Trotzdem haben wir vor allem in der ersten Halbzeit gut gespielt, aber auch in der zweiten. Persönlich ging es mir gut. Ich denke, dass ich jetzt wieder fit bin.»
«Ich werde auf jeden Fall immer 100 Prozent geben. Natürlich gibt es noch gewisse Automatismen, die mit den Spielen zurückkommen werden, weil die Verletzung doch lange gedauert hat. Aber heute fühle ich mich voll einsatzbereit. Wenn der Trainer mich spielen lässt oder einwechselt, werde ich immer alles geben.»
«Ich denke, es war ein gutes Spiel, aber ein recht enges und ausgeglichenes, weil der Gegner sehr tief stand. Besonders in der ersten Halbzeit hatten wir einige Chancen. Auch Dan hatte mehrere Möglichkeiten zu treffen. Vielleicht hätten wir ein oder zwei Tore mehr erzielen müssen. Aber es war ein Vorbereitungsspiel, und das Wichtigste ist dann kommende Woche.»
Manzambi gegenüber SRF: «Man muss sagen, dass sie es auch gut gemacht haben. Am Anfang hatten wir öfter den Ball, aber dann haben sie auch gut gespielt. Wir mussten das akzeptieren. Manchmal ist Fussball so. Wir müssen einfach weitermachen.»
«Jetzt habe ich zweimal angefangen. Das bedeutet für mich noch gar nichts. Aber mal schauen wenn die WM dann beginnt. Für mich, wenn ich anfange, macht es mich glücklich. Wenn nicht, pushe ich einfach die Mannschaft und hoffe, dass wir gewinnen.»
«Im Verein spiele ich immer im Zentrum. Jetzt spiele ich wieder im Zentrum.  Ich mache einfach was ich kann. Manchmal gehts. Manchmal gehts nicht. Ich gebe einfach alles, auch wenn ich aussen spiele. Man hat gemerkt, dass ich gut im Zentrum bin.»
«Mit Granit oder Remo zu spielen macht mich sehr glücklich. Das sind sehr gute Spieler. Überall wo ich hingehe, kann ich die Bälle kriegen. Wenn ich mit Spielern dieser Qualität spiele, macht das glücklich»
Xhaka gegenüber SRF: «Ich glaube, es war ein typisches Spiel vor dem Wettkampf. In der ersten Halbzeit müssen wir vier Tore schiessen. Im Fussball ist es einmal mehr so: Wenn du sie vorne nicht machst, bekommst du sie hinten. Aber wir sind in der Vorbereitungsphase und haben noch gut sieben, acht Tage bis zum Spiel und werden sicher noch analysieren, schauen, was wir besser machen müssen und alles andere wird kommen.»
«Es gibt Dinge, die diese Woche nicht gut waren und dann trittst du so auf. Ich habe gelernt, dass man nicht zu viel sagen darf. Ich behalte das jetzt darum für mich. Es war ein Testspiel. Das hat man gespürt. Aber so wird es definitiv schwer.»
«Wir müssen die Zügel anziehen. So kannst du nicht antretten. Sonst reist du nach drei Spieltagen nach Hause, bei den Gegnern, die wir haben. Vielleicht ist es das was uns irritiert, dass wir denken: Wir schaffen diese Gruppenphase ganz simpel. Aber es gibt keine schlechten Gegner. Wir müssen aufwachen. Das 1:1 heute war ein grosser Weckruf für alle von uns.»
«Diese Mannschaft hat überhaupt keine Arroganz. Wir haben die ganze Quali so gespielt, weil wir entsprechend gearbeitet haben. Ich bin ein Fan davon, dass wenn du so arbeitest, wirst du am Ende auch belohnt auf dem Platz. Das war leider diese Woche nicht immer der Fall.»
«Ich muss zuversichtlich sein. Von mir bis zum letzten Member des Staffs ist das wichtig. Es war nicht einfach bis jetzt. In St. Gallen kam das Team in Tranchen. Dann gab es einige Mediensachen. Dazu passierte noch das mit Breel. Seit heute sind wir alle zusammen. Ab heute können wir jetzt richtig schaffen. Wir haben noch sieben, acht Tage, in denen wir uns verbessern müssen. Wir müssen in den Rhytmus kommen. Aber ich mache mir da aber keine grosse Sorgen und bin überzeugt, dass wir das schaffen werden.»
«Was ich beeinflussen kann ist auf dem Platz. Alles andere ist nicht meine Aufgabe. Wir haben einen grossen Staff. Jeder hat seine Aufgabe. Jeder weiss, was er zu tun hat. Auch ich als Captain.  Aber ich bin nicht alleine auf dem Platz. Es braucht nicht nur mich. Es braucht alle 26 Spieler, die dabei sind. Das Reden ist nicht meine Aufgabe. Wir müssen arbeiten, daran glauben und alles dafür tun, damit wir auch den Sieg wollen. Nicht nur heute, sondern in jedem Spiel. Wir sind keine Mannschaft, die ein Team mit 90 Prozent schlagen kann. Wir brauchen 100 oder mehr. Wenn das nicht der Fall ist, wird es ganz schwer.»
Yakin gegenüber SRF: «Es braucht nun eine Analyse und heute haben wir auch wieder wichtige Erkenntnisse gewonnen vom Spiel. Wir sind jetzt mal angekommen und hatten einen guten Testgegner. Aber auch eine gute Startphase. Keine Verletzten. Alles positiv.»
«Wir haben die ersten 20 Minuten ein gutes Spiel gezeigt. Viele Torchancen. Hätten da etwas effizienter sein können. Danach hatten wir einige Abspielfehler. Einige technische Fehler, mit denen wir den Gegner aufgebaut haben. Aber das müssen wir nächste Woche sicher anschauen und verbessern. Aber am Ende haben wir  in der Pause zwei Wechsel vorgenommen. Wir haben Veränderung in der Statik vorgenommen. Von dem her alles im Fahrplan.»
«Mit den Ausfällen von Embolo und Vargas hat uns ein wenig Geschwindigkeit gefehlt. Zu Beginn mit Dan Ndoye hat man gesehen, wie unser Spiel aussieht. Klar, wenn du offensiv Akzente setzen musst, der Platz wird trocken. Aber das wird uns auch nächste Woche so erwarten. Die Plätze sind nicht in dem Zustand, den wir uns gewohnt sind. Aber wir haben keine Verletzten. Wir konnten Spieler einsetzen, die bis jetzt wenig Minuten gespielt haben. Das gab uns wichtige Erkenntnisse für die Startelf nächste Woche. Einige haben die Chance bekommen. Es gibt für die Startelf kommende Woche einige Optionen.»
Die WM-Generalprobe ist zu Ende. Gegen ein durchschnittliches Australien, reicht es nur für ein mageres 1:1-Unentschieden. Dan Ndoye bleibt der einzige Torschütze in Schweizer Reihen. Der Ausgleich durch Yengi nach der Pause fiel dann zu einfach. Murat Yakin und die Schweiz haben da noch etwas aufzuarbeiten.
Schweiz - Australien 1:1 (1:0)
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87'

Schweiz müht sich ab

Mittlerweile haben die Australier auch viele Wechsel vollzogen und spielen nun mit einigen Stammspielern. Das Spiel hat aber in dieser Phase nicht mehr viel zu bieten. Oft scheitert es an ungenauen Pässen - was darf man in den letzten Minuten noch erwarten?
78'
Weitere Wechsel von Murat Yakin: Die Nati-Stützen Xhaka, Freuler und Akanji dürfen sich erholen. Okafor, Cömert und Fassnacht übernehmen für die Schlussminuten. Für Noah Okafor ist es der erste Nati-Einsatz seit langer Zeit. Er wirbelt auf der linken Seite sofort los.
77'

Itten verpasst nur knapp

Cedric Itten ist für die erste richtige Chance in der zweiten Hälfte verantwortlich. Er köpft eine Hereingabe von Muheim nur knapp über die Querlatte. Dabei lässt der Fortuna-Topskorer seine Strafraumpräsenz aufblitzen.
74'

Einzelaktion von Muheim

Der HSV-Söldner Miro Muheim verschafft sich auf der linken Aussenbahn Platz und zieht bis zur Grundlinie. Seine Hereingabe können die Socceroos dann zum Eckball klären. Danach kommt der Ball über Umwege zu Zakaria, der den Ball am Tor vorbeischiesst. Die Nati hat das Spiel nun wieder etwas besser im Griff.
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71'
Fünf Wechsel bei der Schweiz: Itten, Jashari, Muheim, Amenda und Zakaria sind neu in der Partie. Für Amdouni, Manzambi, Widmer, Rodriguez und Elvedi ist die WM-Generalprobe zu Ende.
68'

Irankunda provoziert Xhaka

Direkt vor dem zweiten Cooling Break gibt es eine Rudelbildung. Ex-GC-Spieler Irankunda spielt den Ball nach einem Foul an Xhaka zwischen dessen Beine. Der Captain ist ausser sich und will den Jungspund stellen. Akanji und Sow stellen sich dazwischen und versuchen die Situation zu entschärfen. Unnötige Aktion von Irankunda. Perfekter Zeitpunkt für das Cooling Break - so können sich die Gemüter etwas abkühlen.
66'

Xhaka initiert Halbchance

Heikle Szene für die Australier. Xhaka spielt einen Ball hinter die Abwehr. Vor dem Tor herrscht ein Durcheinander. Am Ende bringt aber ein Australier den Kopf noch an den Ball und klärt zum Eckball. Rieder zieht diesen dann etwas zu nah auf den Kasten von Beach.
60'

Schweiz spielt zu statisch

Eine Stunde ist in San Diego gespielt. Auffällig: Die Abwehrspieler der Schweiz lassen sich bei der Spielauslösung jeweils sehr viel Zeit und stehen regelmässig auf den Ball. Der letzte Wille ist im Schweizer Team nicht auszumachen. Yakin dürfte wohl bald nochmal wechseln.
55'

1 : 1

TOR für Australien! Der Ausgleich ist Tatsache. Ein langer Ball hebelt die gesamte Schweizer Abwehr aus. Dann laufen drei Australier praktisch alleine auf Kobel zu. Vor dem Tor legt Metcalfe dann für Yengi quer, der ohne Mühe einschiebt. Sehr unnötig und zu einfach dieser Gegentreffer.
51'

Socceroos werden gefährlicher

Wieder ist es Irankunda, der die Schweizer Defensive beschäftigt. Nach einem schnellen Doppelpass bleibt der Youngster dann aber an der Schweizer Abwehr hängen. Ein Gegentreffer wäre äusserts unnötig aus Schweizer Sicht. Vor der Pause hatten sie eigentlich alles im Griff. Australien steht nun aber höher und läuft die Schweizer früher an. Derzeit haben die Gelben sogar mehr Ballbesitz.
49'

Ex-Hopper mit Lattenknaller

Nestory Irankunda zieht aus etwa 20 Metern ab und sieht sein Geschoss von Kobel an die Latte abgelenkt. Da hat nicht viel gefehlt. Auch wenn es die erste Tat von Kobel war, scheint der Schweizer Schlussmann hellwach.
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46'
Murat Yakin vollzieht den ersten Doppelwechsel: Torschütze Dan Ndoye ist runter. Auch Aebischer steht nicht mehr auf dem Feld. Neu in der Partie sind Djibril Sow und Fabian Rieder, der zuletzt noch angeschlagen fehlte.
Weiter gehts im Snapdragon Stadium in San Diego...

20 Minuten vor Ort

Pausenfazit: Nach 45 Minuten steht es im Snapdragon Stadium in San Diego 1:0 für die Schweiz. Die Nati ist den Australiern weit überlegen und dominiert das Spiel, auch ohne hier voll aufs Gaspedal zu drücken. Für den Führungstreffer ist Dan Ndoye besorgt, der einen traumhaften Steckpass Granit Xhakas souverän im Tor unterbringt. Auch neben dem Tor weiss Ndoye bislang zu gefallen. Wir sind gespannt, wie es nach der Pause weitergeht.

Privatduell Ndoye vs. Beach

Wieder einmal darf sich Dan Ndoye im gegnerischen Strafraum versuchen. Beach im Kasten der Australier kommt gut raus und verkürzt die Distanz geschickt. So kann Torschütze Ndoye den Ball nicht am Keeper von Melbourne City vorbeispitzeln.
45'

Socceroos plötzlich gefährlich

Innenverteidiger Souttar kommt nach einem weiten Freistoss am zweiten Pfosten an den Ball. Sein Kopfball fliegt etwa zwei Meter neben Kobel am Tor vorbei. Es war das erste Lebenszeichen der Socceroos nach einer gefühlten Ewigkeit. Die Schweiz hat alles im Griff, gewinnt damit aber keinen Schönheitspreis.
40'

Schweiz macht wenig

Nun hat sich die Schweiz etwas zurückgenommen. Derweil passiert auf dem Rasen überhaupt nichts. Australien hat etwas öfter den Ball als noch in der Startphase. Strafraumszenen bleiben aber Mangelware. Die Schweiz sollte bald mal wieder einen Gang höher schalten.
35'

Australien spielt ruppig

Nun gehen es die Australier etwas ruppiger an. Zuerst wird Akanji getroffen, danach liegt Freuler am Boden. Xhaka ist sichtlich genervt, ob diesem Einsteigen im letzten Test vor der WM. Für beide Schweizer geht es zum Glück weiter. Aber es ist Vorsicht geboten.
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Ndoye bislang einziger Torschütze

Dan Ndoye beim Torjubel.
Dan Ndoye beim Torjubel.freshfocus
30'

Wenig Intensität

Nach dem Cooling Break ist die Partie etwas abgeflacht. Es wirkt alle etwas statisch. Von Australien kommt praktisch nichts und die Schweiz hat in den hinteren Reihen viel Platz und Zeit. Scheint so, als würden sie sich vom Spiel der Australiern etwas einschläfern lassen. Die Schweiz hat 75% Ballbesitz, dominiert die Partie, wartet aber auf die nächste gute Chance.
28'

Manzambi der Libero

Shootingstar Johan Manzambi taucht an den verschiedensten Orten auf. Mal zieht er auf dem rechten Flügel an, dann agiert er plötzlich wieder im offensiven Mittelfeld. Zuweilen holt er sich dann sogar die Bälle im defensiven Mittelfeld. Yakin scheint ihm also einige Freiheiten zu geben. So ist er für den Gegner natürlich unberechenbarer.

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