Zeki Amdouni gegenüber SRF: «Zunächst einmal freut es mich sehr, wieder zurück zu sein. Ob ich definitiv zurück bin? Ja, eigentlich schon seit dem Spiel in St. Gallen. Es tut einfach gut, wieder mehr als 60 Minuten spielen zu können. Vor allem, weil es sehr lange her ist, dass ich zuletzt mehr als 60 Minuten auf dem Platz stand. Deshalb bin ich sehr glücklich darüber.»
«Es war ziemlich warm, besonders in der ersten Halbzeit. Auch der Platz war meiner Meinung nach nicht ideal zum Spielen. Trotzdem haben wir vor allem in der ersten Halbzeit gut gespielt, aber auch in der zweiten. Persönlich ging es mir gut. Ich denke, dass ich jetzt wieder fit bin.»
«Ich werde auf jeden Fall immer 100 Prozent geben. Natürlich gibt es noch gewisse Automatismen, die mit den Spielen zurückkommen werden, weil die Verletzung doch lange gedauert hat. Aber heute fühle ich mich voll einsatzbereit. Wenn der Trainer mich spielen lässt oder einwechselt, werde ich immer alles geben.»
«Ich denke, es war ein gutes Spiel, aber ein recht enges und ausgeglichenes, weil der Gegner sehr tief stand. Besonders in der ersten Halbzeit hatten wir einige Chancen. Auch Dan hatte mehrere Möglichkeiten zu treffen. Vielleicht hätten wir ein oder zwei Tore mehr erzielen müssen. Aber es war ein Vorbereitungsspiel, und das Wichtigste ist dann kommende Woche.»
Manzambi gegenüber SRF: «Man muss sagen, dass sie es auch gut gemacht haben. Am Anfang hatten wir öfter den Ball, aber dann haben sie auch gut gespielt. Wir mussten das akzeptieren. Manchmal ist Fussball so. Wir müssen einfach weitermachen.»
«Jetzt habe ich zweimal angefangen. Das bedeutet für mich noch gar nichts. Aber mal schauen wenn die WM dann beginnt. Für mich, wenn ich anfange, macht es mich glücklich. Wenn nicht, pushe ich einfach die Mannschaft und hoffe, dass wir gewinnen.»
«Im Verein spiele ich immer im Zentrum. Jetzt spiele ich wieder im Zentrum. Ich mache einfach was ich kann. Manchmal gehts. Manchmal gehts nicht. Ich gebe einfach alles, auch wenn ich aussen spiele. Man hat gemerkt, dass ich gut im Zentrum bin.»
«Mit Granit oder Remo zu spielen macht mich sehr glücklich. Das sind sehr gute Spieler. Überall wo ich hingehe, kann ich die Bälle kriegen. Wenn ich mit Spielern dieser Qualität spiele, macht das glücklich»
Xhaka gegenüber SRF: «Ich glaube, es war ein typisches Spiel vor dem Wettkampf. In der ersten Halbzeit müssen wir vier Tore schiessen. Im Fussball ist es einmal mehr so: Wenn du sie vorne nicht machst, bekommst du sie hinten. Aber wir sind in der Vorbereitungsphase und haben noch gut sieben, acht Tage bis zum Spiel und werden sicher noch analysieren, schauen, was wir besser machen müssen und alles andere wird kommen.»
«Es gibt Dinge, die diese Woche nicht gut waren und dann trittst du so auf. Ich habe gelernt, dass man nicht zu viel sagen darf. Ich behalte das jetzt darum für mich. Es war ein Testspiel. Das hat man gespürt. Aber so wird es definitiv schwer.»
«Wir müssen die Zügel anziehen. So kannst du nicht antretten. Sonst reist du nach drei Spieltagen nach Hause, bei den Gegnern, die wir haben. Vielleicht ist es das was uns irritiert, dass wir denken: Wir schaffen diese Gruppenphase ganz simpel. Aber es gibt keine schlechten Gegner. Wir müssen aufwachen. Das 1:1 heute war ein grosser Weckruf für alle von uns.»
«Diese Mannschaft hat überhaupt keine Arroganz. Wir haben die ganze Quali so gespielt, weil wir entsprechend gearbeitet haben. Ich bin ein Fan davon, dass wenn du so arbeitest, wirst du am Ende auch belohnt auf dem Platz. Das war leider diese Woche nicht immer der Fall.»
«Ich muss zuversichtlich sein. Von mir bis zum letzten Member des Staffs ist das wichtig. Es war nicht einfach bis jetzt. In St. Gallen kam das Team in Tranchen. Dann gab es einige Mediensachen. Dazu passierte noch das mit Breel. Seit heute sind wir alle zusammen. Ab heute können wir jetzt richtig schaffen. Wir haben noch sieben, acht Tage, in denen wir uns verbessern müssen. Wir müssen in den Rhytmus kommen. Aber ich mache mir da aber keine grosse Sorgen und bin überzeugt, dass wir das schaffen werden.»
«Was ich beeinflussen kann ist auf dem Platz. Alles andere ist nicht meine Aufgabe. Wir haben einen grossen Staff. Jeder hat seine Aufgabe. Jeder weiss, was er zu tun hat. Auch ich als Captain. Aber ich bin nicht alleine auf dem Platz. Es braucht nicht nur mich. Es braucht alle 26 Spieler, die dabei sind. Das Reden ist nicht meine Aufgabe. Wir müssen arbeiten, daran glauben und alles dafür tun, damit wir auch den Sieg wollen. Nicht nur heute, sondern in jedem Spiel. Wir sind keine Mannschaft, die ein Team mit 90 Prozent schlagen kann. Wir brauchen 100 oder mehr. Wenn das nicht der Fall ist, wird es ganz schwer.»
Yakin gegenüber SRF: «Es braucht nun eine Analyse und heute haben wir auch wieder wichtige Erkenntnisse gewonnen vom Spiel. Wir sind jetzt mal angekommen und hatten einen guten Testgegner. Aber auch eine gute Startphase. Keine Verletzten. Alles positiv.»
«Wir haben die ersten 20 Minuten ein gutes Spiel gezeigt. Viele Torchancen. Hätten da etwas effizienter sein können. Danach hatten wir einige Abspielfehler. Einige technische Fehler, mit denen wir den Gegner aufgebaut haben. Aber das müssen wir nächste Woche sicher anschauen und verbessern. Aber am Ende haben wir in der Pause zwei Wechsel vorgenommen. Wir haben Veränderung in der Statik vorgenommen. Von dem her alles im Fahrplan.»
«Mit den Ausfällen von Embolo und Vargas hat uns ein wenig Geschwindigkeit gefehlt. Zu Beginn mit Dan Ndoye hat man gesehen, wie unser Spiel aussieht. Klar, wenn du offensiv Akzente setzen musst, der Platz wird trocken. Aber das wird uns auch nächste Woche so erwarten. Die Plätze sind nicht in dem Zustand, den wir uns gewohnt sind. Aber wir haben keine Verletzten. Wir konnten Spieler einsetzen, die bis jetzt wenig Minuten gespielt haben. Das gab uns wichtige Erkenntnisse für die Startelf nächste Woche. Einige haben die Chance bekommen. Es gibt für die Startelf kommende Woche einige Optionen.»