«Sie sagen es richtig, wir sind gut aus der Halbzeit gekommen. Nehmen uns viel vor, wollen vorne pressen, nehmen drei Wechsel vor, damit wir ein bisschen aggressiver sind, und dann passiert das Tor. Ja, die Gegentore eben. Das erste fühlt sich ein bisschen gleich an wie gegen Sion.»
«Ja, der Pass nach innen. Das darf nicht passieren. Und dann eben wie gegen Sion: ein Chip-Ball auf den zweiten Pfosten. Wir versuchen, die Mitte zuzumachen, aber dann können wir das nicht mehr verteidigen. Ja, das ist jetzt direkt nach dem Spiel schwierig zu analysieren. Sehr enttäuscht.»
«Es ist schon ein Knackpunkt, weil man so viel investiert, um zu verteidigen und die Null zu halten, und dann passiert aus dem Nichts so ein Tor. Das nimmt einen komplett mit. Eigentlich auch das zweite Tor. So etwas kann passieren.»
«Es kann passieren, das ist natürlich scherzhaft gemeint, aber das ist ja unser Fussball, so wollen wir auch spielen. Wir wollen uns durch die Mitte kombinieren und das Spiel über den dritten Mann aufziehen. Also kein Vorwurf an Mirco Salvi. Am Ende des Tages haben wir es oft genauso gut gemacht, auch schon in der Vergangenheit. Ja, es ist bitter, dass es ausgerechnet heute nicht geklappt hat.»
«Ja, die Chancen waren da und trotzdem muss man ehrlich sagen, die haben einen. Ich weiss nicht, wie ich es erklären soll. Aber ihr Fussball ist nicht erfahrener, sondern ein bisschen cleverer, würde ich sagen. Sie spielen einen cleveren Fussball. Sie versuchen, einen mit Pässen zu locken, mit vielen Pässen, und warten dann, bis die Lücke offen ist. Und genau das spielen sie dann rein. Grossen Respekt an Lugano. Wir hatten heute nicht wirklich viel dagegenzusetzen.»
«Positiv war der Start in die zweite Halbzeit, die Intensität und die Mentalität. Aber ganz ehrlich: nicht viel mehr.»
(blue Sport)