«Es ist brutal. Du machst eigentlich ein sehr gutes Spiel, hast klar die besseren Chancen, nutzt diese aber nicht, machst das 1:1, hast einen Penalty, den du verschiesst, und bekommst dann noch den Rückstand. Und am Schluss holst du gleich noch einen Punkt. Das ist wahnsinnig, auch für unsere Gefühlslage als Spieler. Aber es zeigt, dass die Mannschaft nicht aufgibt. Der Punkt ist völlig verdient, das ist klar. Wenn zum Schluss in der letzten Aktion noch so ein Tor schiesst, zum Glück machen wir das auch, aber das erzwingst du, weil wir hochverdient ein sehr gutes Spiel gemacht haben.»
«Wir hatten eindeutig einen Tag weniger zur Erholung. Die Mannschaft wusste das. Auch mental tut das 1:2 weh, das ist sehr bitter. Da bricht man eigentlich zusammen, vor allem, wenn man vor drei Tagen noch ein Spiel hatte. Aber die Mannschaft gibt nicht auf. Wir haben uns alle wieder aufgerappelt, haben alles nochmals versucht und natürlich hochverdient das 2:2 geschossen, denn alles andere wäre sicher frech gewesen.»
«Es ist immer eine Freude. Solche Leute (GC-Legenden, die zum 140-jährigen Jubiläum im Stadion waren, Anm. d. Red.) verbreiten immer gute Energie im Club und unter den Spielern. Sie wissen, was in der Vergangenheit passiert ist, und das ist sehr wertvoll. Letztendlich musst du es aber auf dem Platz umsetzen. Ich glaube, schlussendlich haben wir uns ein ziemlich gutes Spiel gemacht. Das einzige Manko waren die Chancenauswertung. Das werden wir definitiv anschauen. Aber du kannst den Jungs sonst keinen Vorwurf machen.»
(SRF)