Ticker | Lausanne-Sport - Young Boys | 30. Spieltag Super League 2025/2026

Lausanne - YB 0:2

Publiziert 15. März 2026, 16:02

YB schlägt Lausanne nach einem traumhaften Auftritt von Sanches

30. Spieltag

Lausanne
0 – 2
Young Boys

Lausanne-Sport

Spielende

Young Boys

01

A. Sanches

-

43

02

A. Sanches

-

55

Wir verabschieden uns!

Herzlichen Dank fürs Mitlesen! Wir verabschieden uns – genauso wie die Offensivszenen beider Teams über weite Teile der Partie – und wünschen noch einen schönen Restsonntag!

Peter Zeidler im Interview

«Ja, natürlich kann man es noch nicht richtig einordnen. Dazu muss man sich erst die Videos anschauen. Es gab drei entscheidende Momente: das Tor vor der Halbzeit. Wir wären gerne mit einem 0:0 in die Halbzeit gegangen. War aber nicht so. Dann gab es die Rote Karte. Ich habe es noch nicht nochmals gesehen, aber wenn er sich ganz sicher ist, müssen wir es so akzeptieren, Herr Schiedsrichter. Und dann gab es das 0:2 und das Spiel war eigentlich gelaufen. Da sind die Young Boys immer noch viel zu gut, wenn sie 11 gegen 10 sind. Da haben sie Spieler, die den Ball laufen lassen. Wir hatten zwar noch einen Lattenschuss und eine halbe Chance, aber nach dem 0:2 und der Roten Karte war es leider gelaufen. Tut uns leid, wir haben uns wirklich viel vorgenommen, auch mit den vielen Zuschauern hier. In der ersten Halbzeit sind wir auch nicht ganz so in Schwung gekommen, wie wir es eigentlich können und wie wir es uns gewünscht hätten.»
«Ja, es ist immer schlecht, wenn man eine Rote Karte bekommt. Wenn man dann zu zehnt spielen muss, ist es ganz schwer, vor allem gegen YB. Wahrscheinlich kann man es geben, vor allem mit dem VAR. Wenn dann in der Wiederholung immer etwas kommt, muss man das akzeptieren. Ob das in Ordnung ist, ist die Entscheidung des Schiedsrichters. Ich hätte mir gewünscht, dass er in der ersten Halbzeit mehr unterbindet. Er hätte viel mehr Fouls unterbinden sollen. Aber wie sie sagen, soll es diskussionslos sein. Deshalb gibt es hier keinen Vorwurf an den Schiedsrichter, aber in der ersten Halbzeit hätte ich mir gewünscht, dass er mehr durchgreift. Das hat aber wahrscheinlich keinen Zusammenhang mit der Roten Karte. Nach der Roten Karte war es sportlich gesehen dann sehr schwierig für uns, vor allem, nachdem wir 0:2 zurücklagen. Tut mir leid, weil die letzte halbe Stunde war es ja ein Freundschaftsspiel.»
«Er ist ein toller Spieler, und das haben Sie gut gemacht. Wir haben es nicht geschafft, die Flanke zu verhindern. Da waren wir dann auch schon zu zehnt und danach war die Sache entschieden. Ärgerlich ist, dass wir gegen die gute Mannschaft von YB nach dem 0:2 und in Unterzahl nicht mehr zurückgekommen sind.»
«Wir müssen das Spiel isoliert betrachten. Es hat nichts mit den anderen Spielen davor zu tun. Da war der Europapokal davor und danach. Das heutige Spiel hat nichts mit Heimschwäche zu tun. Normalerweise ist Lausanne heimstark. Und heute müssen wir wohl akzeptieren, dass der Gegner stärker war und wir aufgrund der ganzen Umstände zu Recht 0:2 verloren haben. Aber natürlich sind wir verärgert. Sie merken es ja an mir. Natürlich haben wir uns viel vorgenommen, es war ein Final für uns, nochmal vor vollem Haus anzutreten. Schade, aber es ist vorbei und wir können es nicht mehr ändern.»
«Nein, ich habe überhaupt nicht abgeschlossen. Aber es war ja dann so, lassen Sie mich kurz ausführen: Rein tabellarisch war es möglich, dass wir auf drei Punkte kommen. Jetzt sind es neun. Deshalb können wir die ersten sechs abschreiben, aber es ist noch viel zu spielen in dieser Saison. Wir brauchen noch einige Punkte, um ganz sicher zu sein. Wir wollen so weit wie möglich nach oben kommen, aber die ersten Sechs werden natürlich jetzt, ich habe die Tabelle noch nicht genau angeschaut, aber wahrscheinlich unmöglich.»
(blue)

Loris Benito im Interview

«Klar, es ist eine Saison, in der wir viel über die Defensivarbeit reden. Ich glaube, heute konnten wir von Anfang an überzeugend in der Defensive spielen. Wir konnten die Zweikämpfe annehmen und haben sie auch im richtigen Moment gewonnen. Wir waren auch bei den zweiten Bällen sehr präsent. Das gibt uns einfach Stabilität, um das Spiel nachher in Ruhe zu gestalten und vielleicht die eine oder andere Chance herauszuspielen, weil man weiss: Defensiv passiert heute nichts.»
«Ja, wir müssen uns solche Spiele einfach als Beispiel nehmen. Es ist für mich keine Überraschung, dass es automatisch besser läuft, wenn wir unsere Energie in die Zweikämpfe oder die Defensive legen. Und darum glaube ich, dass man sich diese Spiele wirklich als Vorbild nehmen muss. Gegen Thun muss man vielleicht eine Klammer mit der zweiten Halbzeit machen. Aber auch in der ersten Halbzeit waren wir sehr gut im Spiel. Und der Trainer hat heute auch gesagt, dass er die letzten drei Spiele oder fünfeinhalb Halbzeiten als Vorbild für die nächsten Matches nimmt. Man hat heute wieder gesehen: Wenn man von A bis Z gewissenhaft arbeitet, dann kommt es auch gut.»
«Absolut, ich glaube, der Wunsch ist nach dem Spiel, wenn man es analysiert, dass wir die Spielkontrolle wieder etwas mehr behalten. Wir haben sehr viele Aktionen, bei denen wir den Ball unnötigerweise verschenken oder einen langen Ball suchen, der nicht nötig ist. Ich glaube, wir haben gespürt, dass Lausanne viel Energie gebraucht hat und es zu zehnt umso schwieriger wird. Und für uns gilt: Wenn man den Ball laufen lässt, von einer Seite zur anderen, dann machen sie Räume auf. Dann haben wir schnelle, frische Spieler. Dann können wir ein, zwei Gegenangriffe generieren und mit einer guten Torchance das 3:0 suchen. Dann ist das Spiel schon vorher entschieden.»
«Ich habe ihn vor dem Spiel gefragt, ob es das erste Spiel ist, in dem er zurück ist. Ja, eigentlich hätte man wissen können, dass es so herauskommt. Das ist das Schöne am Fussball: Er schreibt solche Geschichten. Nein, Alvyn ist ein grosses Talent des Schweizer Fussballs. Wir sind froh, ihn in unseren Reihen zu haben. Er ist mit dem Ball unglaublich begabt. Ich merke auch, dass er sich jetzt im physischen Spiel verbessert. Ich würde die Defensivarbeit mehr hervorheben als die zwei Tore. Das ist es, was schlussendlich mehr hilft. Aber klar ist: Er ist brandgefährlich und weiss, was er im Sechszehner machen muss. Vielleicht der eine oder andere Haken zu viel. Wenn er noch konkreter wird, werden wir im Schweizer Fussball ganz viel Freude an ihm haben.»
(blue)

Gregory Wüthrich im Interview

«Sehr gut. Ich glaube, wir können am Ende sehr zufrieden mit dem Spiel sein. Vor allem in der ersten Halbzeit war es sehr offen, 50/50, aber die Energie hat gestimmt. Das ist momentan sehr wichtig bei uns. Und ja, ich bin glücklich, dass wir zu Null gespielt haben.»
«Na ja. Ich glaube, wir sollten uns eher nach oben als nach unten orientieren. Es darf keine Frage sein, dass wir es in die Meisterrunde schaffen. Wir wollen noch einmal vorne mitkämpfen, um die internationalen Plätze zu erreichen.»
(blue)
Dann ist Schluss. In einer chancenarmen Partie gewinnt YB nach einer Roten Karte für Sow nach Wiederanpfiff mit 2:0 das Gastspiel in Lausanne. Die Waadtländer sind damit weiterhin seit Dezember ohne Heimsieg in der Liga.
92'

Janko mit der Hereingabe

YB macht das Spiel schnell, wobei Janko von der rechten Seite einen hohen Ball hereinbringt. Am Ende kann die LS-Abwehr Bedia aber abschirmen, sodass Letica den Ball aufnehmen kann.
90'

Drei Minuten obendrauf

Während die Waadtländer noch zu einem Abschluss für die Statistik kommen, wird die Nachspielzeit von drei Minuten angezeigt. Sigua probiert es aus rund 20 Metern. Sein Flachschuss geht jedoch in die Arme von Keller.
89'

Tuilière leert sich

Mit den Zeichen für die nächste Heimniederlage – seit Dezember gewann die Zeidler-Elf nicht mehr vor eigenem Liga-Publikum – fängt sich das Stade de la Tuilière an zu leeren.
88'

Keine Lücke für LS

Mit der Unterzahl wurden die Offensivbemühungen der Waadtländer entsprechend noch rarer. Aufgrund der hohen Anzahl an Gelb-Schwarzen im Mittelfeld können die Blau-Weissen sich nur schwer durchsetzen, sodass der Ball eher durch die eigenen Reihen geht.
86'
YB-Coach Gerardo Seoane nutzt eine Spielunterbrechung aufgrund eines Fouls an Custodio noch für einen Doppelwechsel: Raveloson und Janko kommen in die Partie. Valery und Pech verabschieden sich.
84'

YB geht auf Nummer sicher

Die Seoane-Elf geht nicht mehr das volle Risiko ein. Anstatt zu kontern, spielt man lieber sicher und lässt den Ball durch die eigenen Reihen auf die gegnerischen Reihen laufen. Es scheint alles auf einen Sieg der Gäste hinauszulaufen.
82'

Fofana mit Versuch

Fofana versucht es vom linken Strafraumeck aus. Doch der Versuch des Stürmers springt von den Abwehrreihen in Gelb-Schwarz ins Aus. Es folgt eine Ecke, die der Stürmer an Gegenspieler und Mitspieler vorbeischickt.
82'
Peter Zeidler schickt einen weiteren neuen Spieler ins Rennen: Kana Biyik soll es noch versuchen, während Diakité nun vom Feld muss.
79'

Bedia vergibt die Entscheidung!

YB hat nun mehr Räume, doch Bedia hat Pech. Colley schickt den eingewechselten Stürmer mit einem Steckpass am Strafraumrand. Bedia entscheidet sich für den Chip und hebt den Ball so über Letica. Doch am Ende springt sein Versuch vom rechten Pfosten zur Torlinie. Dort kann Poaty in höchster Not klären.
77'

Stark von Sigua

Der eingewechselte Sigua sorgt für frischen Wind bei den Waadtländern. Er bekommt im Halbfeld den Ball, lässt mit einer Antäusung erst Wüthrich aussteigen und zieht dann am Strafraumrand ab. Sein Schuss war jedoch zu zentral, sodass Keller den Ball halten konnte.
75'
Gerardo Seoane reagiert auf die nun wieder stärker werdende Phase des Heimteams und bringt Bedia und Colley ins Spiel. Dafür verabschieden sich Essende und Virginius.
YB-Trainer Gerardo Seoane.
YB-Trainer Gerardo Seoane.Pascal Muller/freshfocus
74'

Males im Strafraum

YB wirkt für einen Moment passiv, während Lausanne angreift. Doch dann erreicht ein Ball Males auf der rechten Seite. Er schafft es, LS-Captain Custodio abzuschütteln, und schlenzt den Ball aus spitzem Winkel. Der Ball rauscht jedoch am linken Pfosten vorbei.
71'

Mollet mit dem Nachschuss!

Doch die Chance ist noch nicht vorbei. Mollet bekommt am Strafraumrand den Ball, doch Keller kann sich am Boden auszeichnen und pariert mit einer Hand den nächsten Abschluss. Dann weiss die YB-Abwehr die Situation zu klären.
71'

Fofana scheitert an der Latte!

Die beste Möglichkeit für das Heimteam: Pech bekommt nach einer Ecke den Ball und rutscht auf dem Rasen aus. Die Waadtländer schaffen es schnell zu kontern. Fofana zieht mit Tempo in den Strafraum, zieht ab und trifft die Latte!
70'

Wüthrich in der Luft

Die nächste Ecke für YB: Gigovic schickt den Ball in Richtung Strafraum, wo Wüthrich hochspringt. Doch Mouanga ist schneller und köpft den Ball aus dem Strafraum.
69'

Ecke für YB

Eine Hereingabe der Young Boys klärt Fofana noch vor Males zur Ecke. Diese wird kurz ausgespielt, wobei Soppy den Ball im Duell mit Benito auf der Gegenseite zur nächsten Ecke klären kann.
67'

Sigua mit dem Lebenszeichen

Lausanne Sport hat sich in der Offensive zurückgemeldet. Dem vorausgegangen war ein Kombinationsspiel über Mollet bis in den Strafraum der Young Boys. Dort folgte ein Pass an den Strafraumrand, wo der eingewechselte Sigua den Ball einige Meter neben das Tor von Keller legte.
65'

Lausanne weiter ohne Spielkontrolle

Seit der Roten Karte spielt Lausanne weiterhin ohne richtigen Aufbau. Dazu finden sich die eingewechselten Spieler erst noch, wodurch man kaum in den Strafraum kommt. Entsprechend können die Gäste aus der Bundeshauptstadt das Spieltempo kontrollieren.
Gregory Wuethrich tröstet Karim Sow, der mit Rot vom Feld muss.
Gregory Wuethrich tröstet Karim Sow, der mit Rot vom Feld muss.Pascal Muller/freshfocus
64'
Der erste Wechsel von YB durch Gerardo Seoane: Males kommt für Joel Monteiro ins Spiel.
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