«Ja, natürlich kann man es noch nicht richtig einordnen. Dazu muss man sich erst die Videos anschauen. Es gab drei entscheidende Momente: das Tor vor der Halbzeit. Wir wären gerne mit einem 0:0 in die Halbzeit gegangen. War aber nicht so. Dann gab es die Rote Karte. Ich habe es noch nicht nochmals gesehen, aber wenn er sich ganz sicher ist, müssen wir es so akzeptieren, Herr Schiedsrichter. Und dann gab es das 0:2 und das Spiel war eigentlich gelaufen. Da sind die Young Boys immer noch viel zu gut, wenn sie 11 gegen 10 sind. Da haben sie Spieler, die den Ball laufen lassen. Wir hatten zwar noch einen Lattenschuss und eine halbe Chance, aber nach dem 0:2 und der Roten Karte war es leider gelaufen. Tut uns leid, wir haben uns wirklich viel vorgenommen, auch mit den vielen Zuschauern hier. In der ersten Halbzeit sind wir auch nicht ganz so in Schwung gekommen, wie wir es eigentlich können und wie wir es uns gewünscht hätten.»
«Ja, es ist immer schlecht, wenn man eine Rote Karte bekommt. Wenn man dann zu zehnt spielen muss, ist es ganz schwer, vor allem gegen YB. Wahrscheinlich kann man es geben, vor allem mit dem VAR. Wenn dann in der Wiederholung immer etwas kommt, muss man das akzeptieren. Ob das in Ordnung ist, ist die Entscheidung des Schiedsrichters. Ich hätte mir gewünscht, dass er in der ersten Halbzeit mehr unterbindet. Er hätte viel mehr Fouls unterbinden sollen. Aber wie sie sagen, soll es diskussionslos sein. Deshalb gibt es hier keinen Vorwurf an den Schiedsrichter, aber in der ersten Halbzeit hätte ich mir gewünscht, dass er mehr durchgreift. Das hat aber wahrscheinlich keinen Zusammenhang mit der Roten Karte. Nach der Roten Karte war es sportlich gesehen dann sehr schwierig für uns, vor allem, nachdem wir 0:2 zurücklagen. Tut mir leid, weil die letzte halbe Stunde war es ja ein Freundschaftsspiel.»
«Er ist ein toller Spieler, und das haben Sie gut gemacht. Wir haben es nicht geschafft, die Flanke zu verhindern. Da waren wir dann auch schon zu zehnt und danach war die Sache entschieden. Ärgerlich ist, dass wir gegen die gute Mannschaft von YB nach dem 0:2 und in Unterzahl nicht mehr zurückgekommen sind.»
«Wir müssen das Spiel isoliert betrachten. Es hat nichts mit den anderen Spielen davor zu tun. Da war der Europapokal davor und danach. Das heutige Spiel hat nichts mit Heimschwäche zu tun. Normalerweise ist Lausanne heimstark. Und heute müssen wir wohl akzeptieren, dass der Gegner stärker war und wir aufgrund der ganzen Umstände zu Recht 0:2 verloren haben. Aber natürlich sind wir verärgert. Sie merken es ja an mir. Natürlich haben wir uns viel vorgenommen, es war ein Final für uns, nochmal vor vollem Haus anzutreten. Schade, aber es ist vorbei und wir können es nicht mehr ändern.»
«Nein, ich habe überhaupt nicht abgeschlossen. Aber es war ja dann so, lassen Sie mich kurz ausführen: Rein tabellarisch war es möglich, dass wir auf drei Punkte kommen. Jetzt sind es neun. Deshalb können wir die ersten sechs abschreiben, aber es ist noch viel zu spielen in dieser Saison. Wir brauchen noch einige Punkte, um ganz sicher zu sein. Wir wollen so weit wie möglich nach oben kommen, aber die ersten Sechs werden natürlich jetzt, ich habe die Tabelle noch nicht genau angeschaut, aber wahrscheinlich unmöglich.»
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