VAR-Penalty gegen Lugano: War der Schiri-Entscheid gegen Delcroix wirklich korrekt?

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Lugano - FCSG 1:2

Publiziert 10. Mai 2026, 16:13

VAR-Penalty und Elfer-Killer Zigi lassen St. Gallen jubeln

36. Spieltag

Lugano
1 – 2
St.Gallen

Lugano

Spielende

St.Gallen

H. Mahmoud

-

53

10
11

M. Stevanović

-

69

12

L. Görtler

-

74

Über diese Szene im Spiel zwischen dem FC Lugano und dem FC St. Gallen wird heiss diskutiert.SRF

Die Szene des Spiels

In der 72. Minute kam der VAR zu seinem grossen und entscheidenden Auftritt. Luganos Delcroix prallte die Kugel aus kurzer Distanz an die Hand. Der Arm war jedoch kaum vom Körper entfernt. Schiedsrichter Dudic schaute sich nach VAR-Intervention die Szene an und entschied zum Entsetzen aller Luganesi auf Penalty, ein harter Entscheid.

Görtler behielt die Nerven und traf zum 2:1-Sieg für St. Gallen. Lugano hatte in der Nachspielzeit noch die Chance auf den Ausgleich – ebenfalls vom Penaltypunkt, ebenfalls nach VAR-Intervention. Doch Zigi hielt den Penalty von Alioski!

Das Hands von Delcroix.
Das Hands von Delcroix.SRF

Die Schlüsselfigur

Lukas Görtler. Der St. Galler spielte schon beim 1:1 eine wichtige Rolle, als er mit einer fantastischen Einzelleistung den Ausgleich einleitete. Von Ballmoos hielt zwar stark, doch der Abpraller landete bei Stevanovic. Wenige Minuten später trat Görtler zum Penalty an und netzte ein. Ebenfalls zu erwähnen ist Goalie Zigi. Dieser hielt in der Nachspielzeit einen Penalty.

Die bessere Mannschaft

Lugano war vor allem in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft. Zwei Tore von Behrens wurden wegen Abseits aberkannt. In der 35. Minute klärte Okoroji einen Versuch von Steffen auf der Linie und hämmerte den Ball dabei an die eigene Latte. Kurz vor der Pause hatte Papadopoulos eine Monsterchance, traf zuerst den Pfosten und vergab danach kläglich. In der zweiten Halbzeit war das Bild ausgeglichener. Nach dem 1:0 spielte Lugano erst souverän, doch dann schlug St. Gallen zurück. Der Ausgleich vom Penaltypunkt wäre allerdings verdient gewesen.

Dieser Penalty machte den Unterschied aus.
Dieser Penalty machte den Unterschied aus.Marusca Rezzonico/freshfocus

Das Tribünengezwitscher

Im Duell zwischen St. Gallen und Lugano ging es um die Vizemeisterschaft. Beide Teams waren drei Spiele vor Saisonende punktgleich. Das Wetter in der Tessiner Sonnenstube war schlecht, Starkregen sorgte für schwierige Platzverhältnisse im zweitletzten Spiel der Geschichte im Stadion Cornaredo. Ab kommendem Sommer spielt Lugano in einer neuen Arena.

St. Gallen verlor in der 29. Minute Juwel Nino Weibel. Der 19-Jährige trat unglücklich auf und musste von Betreuern, den Tränen nahe, vom Platz gestützt werden. Das sah gar nicht gut aus.

Nino Weibel musste verletzt vom Platz.
Nino Weibel musste verletzt vom Platz.Marusca Rezzonico/freshfocus

Die Tore

53’ | 1:0 | Ein wunderschöner Hakenpass von Steffen auf Bislimi eröffnete die Szene. Bislimi spielt auf Behrens, dieser legt ab auf Mohamed Belhadj, der flach von der Strafraumkante via Innenpfosten einnetzt.

69’ | 1:1 | Görtler zeigt eine fantastische Einzelleistung. Von Ballmoos hält stark, doch der Abpraller landet bei Stevanovic, der locker einnetzt.

72’ | 1:2 | Görtler behält nach dem harten Penalty-Entscheid die Nerven und netzt ein.

So gehts weiter

Am Donnerstag spielen die Espen auswärts um 16.30 Uhr in Basel. Lugano trifft im Wallis zur gleichen Zeit auf Sion.

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