Ticker | Servette - Zürich | 29. Spieltag Super League 2025/2026

Super League

Publiziert 07. März 2026, 20:01

FCZ verliert zum dritten Mal in Folge und rutscht hinter Servette

29. Spieltag

ServetteServette
2 – 1
Spielende
ZürichZürich

J. Kadile

-

2

10
11

P. Kény

-

74

J. Kadile

-

88

21

Wir verabschieden uns

Herzlichen Dank fürs Mitlesen! Wir verabschieden uns an dieser Stelle – genauso wie der FCZ in den letzten Minuten beim Glück – und wünschen noch ein schönes Wochenende.

Dennis Hediger im Interview

«Es tut mir brutal leid, weil ich sehe, dass die Jungs alles reinwerfen, was wir vom Stuff her alles reinwerfen. Wie intensiv und fokussiert wir gearbeitet haben. Und dann kassierst du praktisch Spiel für Spiel in den Schlussminuten so einen Nackenschlag. Das tut mir unglaublich leid, weil ich weiss, wie seriös und gut gearbeitet wird. Es fühlt sich unfair an, aber wir müssen einfach zusammenstehen und das Momentum kehren.»
«Ich denke, dass wir niemanden finden werden, der diese Frage beantworten kann. Es ist gut, wie wir als Mannschaft zurückkommen. Die Mannschaft ist nach wie vor mutig. Wir kehren Spiele um und sind auch wieder bestimmend. Ähnlich wie gegen Lausanne hatte ich das Gefühl, dass wir mehr am Drücker sind, dann kommt irgendeine Aktion und plötzlich ist der Ball im Winkel. Es ist brutal, irgendwie durch. Und dann fehlen einem die Worte, warum wir das über die ganze Zeit verdient haben.»
«Ja, für Sie ist es brutal, weil ich denke, dass es unglaublich ist, dass sie Woche für Woche anlegen. Der Support und die Stimmung sind jedes Mal unglaublich. Die meisten Auswärtsspiele sind für uns Heimspiele, das ist der Wahnsinn, und es tut mir mega weh. Wir wissen, dass Sie viel mehr verdienen, unsere Mannschaft mehr verdient und dass wir nicht gemeinsam feiern können, ist unglaublich bitter.»

Schiri-Experte Bruno Grossen zum Penalty

«Da bin ich ausnahmsweise bei Dani. Ich habe keine Freunde bei so einem Penalty, muss ich sagen. Ich sehe das Argument ein: Der Ball kommt von hinten eigentlich an den Spieler. Der hat den Arm oben, um das Gleichgewicht zu halten. Das ist für mich kein strafbares Handspiel. So hat er den Arm unterhalb der Schulter. Ich weiss, im Moment pfeifen sie es so. Es ist ein Dilemma. Im Moment finde ich die Auslegung der Schweizer Schiedsrichter nicht gut, aber in der Champions League habe ich das auch schon ähnlich gesehen, muss ich sagen. Ich bin eigentlich nicht glücklich mit so einem Penalty.»
(blue)

Lindrit Kamberi im Interview

«Ja, momentan ist das Glück nicht auf unserer Seite. Wir haben das, was in Lausanne gefehlt hat, wieder auf den Platz gebracht. Die Mentalität hat gestimmt. Leider hatten wir nicht zwingend die Chance. Wir haben sehr gut gearbeitet. Und am Schluss bekommst du aus dem Nichts zwei Tore. Das erste war wie aus dem Nichts, nach nicht mal zwei bis drei Minuten. Ein schönes Tor, das einfach unerklärlich ist. Es tut mehr weh wegen der Fans. Sie reisen drei bis vier Stunden mit dem Bus an und gehen dann mit leeren Händen nach Hause. Und das tut weh, die ganze Saison über. Es gilt, weiterzumachen. Die Mannschaft lebt, wir sind alle an einem Strang und das ist einfach sehr bitter.»
«Ich glaube, wenn der Schiedsrichter pfeift, spielt das alles keine Rolle mehr. Wir wissen, in welcher Situation wir sind. Wir geben Gas und weder überschätzen noch unterschätzen wir uns. Wir wissen, woran wir sind. Eine gewisse Unsicherheit ist natürlich da, wenn du das Tor nach einer Minute bekommst. Das ist einfach scheisse, um es mal blöd zu sagen. Aber wir müssen uns nicht komplett das Selbstvertrauen steigern, das ist nicht der Fall.»
«Ich habe der Mannschaft gesagt: «Es sind noch 10 bis 15 Minuten, also haltet durch und behaltet einen kühlen Kopf!» Wenn es geht, holen wir hier einen Punkt und gehen mit einem guten Gefühl und nicht als Verlierer vom Feld. Und jetzt haben wir es wieder nicht hinbekommen. Und das tut einfach weh, weil wir es angesprochen haben. Wir haben erwähnt, dass wir, wenn wir mit einem Tor zurückkommen, versuchen sollen, zurückzufahren.»
(blue)
Kurz darauf ist Schluss. Der FCZ hat zwar noch einmal alles nach vorne geworfen, doch ein Tor wollte einfach nicht mehr gelingen. Servette kann sich derweil über den ersten Saisonsieg gegen die Limmatstädter freuen.
93'
Der Mann des Spiels, Kadile, ist inzwischen vom Feld gegangen. Für ihn kommt Njoh von der Servette-Bank noch in die Partie.
93'

Tor nach Spielunterbrechung

Nach einem Einwurf des FCZ kommt es zu einem Zweikampf zwischen Perea und Rouiller. Am Ende gehen beide zu Boden. Schiedsrichter Turkes wertet die Aktion als Offensivfoul. Bitter für den FCZ, denn im Anschluss an diese Aktion schiesst Bangoura den Ball ins Netz.
91'
Der FCZ erhält fünf Minuten Nachspielzeit, um die nächste Niederlage zu verhindern. In der ersten schickt FCZ-Coach Hediger noch Walker vom Feld und bringt Emmanuel für mehr Offensivdrang.
87'
FCZ-Coach Hediger schickte vor dem Tor noch Bangoura in die Partie für Cavaleiro. Ob die Offensive des FCZ noch die Wende bringen kann?
88'

2 : 1

Tor für Servette! Die Genfer belohnen sich für ihre Druckphase – erneut ist es Kadile. Am Strafraumrand kombiniert sich der Franzose mit Mráz, ehe er am linken Strafraumeck genug Platz hat. Kamberi ist zu spät dran, und erneut lässt der 23-Jährige einen Schlenzer los, der ins rechte Toreck geht. Was für ein Abschluss und das erste Doppelpack von Kadile für die Grenats!
86'

Cognat mit einer Idee

Cognat behält von rechts den Überblick, wechselt die Seite und bedient den freistehenden Ishuayed mit einem Pass. Der Youngster kann von links durchbrechen, doch sein Abschluss zieht am Tor von Huber vorbei.
85'

Perea hilft hinten aus

Nun kommt der FCZ selbst nicht mehr richtig in die Offensive. Perea, der sonst eher für Offensivaktionen zuständig ist, muss Kablan helfen, um den wendigen Kadile zu stoppen.
82'

Servette drückt nun

Die Genfer haben ihren Offensivdrang wiederentdeckt: Kadile wird von Kablan am linken Strafraumrand zu Boden gebracht, doch er findet noch den reinlaufenden Lopes. Dieser zieht ab, doch Hubers Stellungsspiel ist erneut entscheidend und er pariert den Ball. Die Grenats haben nun mehr Druck in der Partie.
81'

Ishuayed mit Abschluss

Die eingewechselten Spieler sorgen vor den etwas mehr als 5.000 Zuschauern gleich für einen Abschluss. Der junge Ishuayed wird vor dem Strafraum angespielt, sein Versuch zieht jedoch flach neben den Kasten von Huber vorbei.
79'
Bei Servette wird nach dem Penalty noch einmal in der Offensvie gewechselt: Mraz und Ishuayed kommen, während sich Aye und Douline vom Publikum verabschieden.
77'
Bislang hat Ondoua einen gebrauchten Tag nach seiner Einwechslung. Kurz zuvor hat er einen Elfmeter verursacht und beinahe im Anschluss eine weitere Chance zugelassen. Nun folgt nach einem harten Einsteigen gegen Palacio die Gelbe Karte.
74'

1 : 1

Tor für den FCZ! Keny bleibt eiskalt, verlädt Mall und schliesst ohne viel Wucht ins linke Eck ab.
73'

Penalty für den FCZ!

Freistoss für den FCZ: Der Ball segelt via Berisha lange in den Strafraum. Hack steigt hoch und will den Ball ins Zentrum weiterlegen. Dabei prallt der Ball aus kurzer Distanz an Ondouas ausgestreckten Arm. Eine klare Absicht ist nicht zu erkennen, doch die Handspielregel ist klar – Elfmeter für den FCZ. Schiedsrichter Turkes pfeift. Bitter für Servette.
72'
Kadile mit der nächsten Gelben Karte für Servette nach einem harten Einsteigen.
71'

Cognat aus der Distanz

Nach einem Fehler in der Passstafette des FCZ schnappt sich Cognat den Ball. Sein Distanzschuss fliegt jedoch weit über das Tor.
71'

Was ist mit dem FCZ los?

Offensiv will beim Stadtclub weiterhin nichts richtig funktionieren. Ein fehlerhafter Rückpass von Servette weiss Keny zwar zu erobern. Es dauert jedoch nicht lange, bis er den Ball wieder verliert, da sich kein Anspielpartner findet. Typisch für die Offensivbemühungen des FCZ in dieser Phase.
69'
Servettes Trainer Gourvennec schenkt Ondoua noch einige Minuten und stellt damit die Weichen für eine defensive Schlussphase. Für den Verteidiger verlässt nämlich Stürmer Guillemenot das Feld.
66'

FCZ-Freistoss zurückgepfiffen

Der FCZ erhält einen Freistoss in Strafraumnähe. Der Ball wird dabei gefährlich auf das Tor von Mall gelenkt, der sogar abspringt. Doch Schiedsrichter Turkes pfeift die Chance zurück – offenbar ist zuvor ein Offensivfoul passiert. Daher geht der Ball zu Mall.
65'
Die nächste Gelbe Karte geht an Cognat. Der Techniker der Grenats kommt in einem Zweikampf zu spät und holt so Palacio von den Beinen. Dabei scheint sich der Genfer Mittelfeldspieler selbst verletzt zu haben. Es geht für beide aber kurz danach weiter.
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