Ticker | St.Gallen - Basel | 29. Spieltag Super League 2025/2026

0:3 nach 30 Minuten

Publiziert 08. März 2026, 15:52

Desolater FC Basel kommt in St. Gallen unter die Räder

29. Spieltag

St.GallenSt.Gallen
3 – 0
Spielende
BaselBasel

C. Okoroji

-

9

10

C. Okoroji

-

15

20

C. Boukhalfa

-

29

30

Wir sagen Adieu

Herzlichen Dank fürs Mitlesen bei dieser aufregenden Partie! Wir verabschieden uns – genauso wie Basels Offensive über lange Zeit im Spiel – und wünschen euch noch ein gutes Restwochenende!

Stephan Lichtsteiner im Interview

«Nein, überrascht sind wir nicht. Wie gesagt, wir haben gewusst, dass sie am Anfang kommen würden. Wir haben versucht, dagegenzuhalten, waren dabei aber recht fehlerhaft. Es ist nicht einfach. Wie schon gesagt, der Druck ist enorm. Wir wussten auch, dass wir nicht wirklich gross wechseln können, da waren dann einige Spieler müde. Das hat man gemerkt. So ein Spiel, in der Woche zweimal auswärts fahren und dann noch nach St. Gallen. Ich glaube, das ist eine Erklärung, aber keine Entschuldigung. Schlussendlich ist klar: St. Gallen hat den Sieg verdient.»
«Es hat nichts mit Frust zu tun. Du versuchst, der Mannschaft zu helfen. Du hast gesehen, dass wir nicht umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben. Und letztlich ist es dann wichtig, dass du, wenn du drei Spiele in der Woche hast und merkst, dass der ein oder andere Spieler nicht ins Spiel findet, müde ist, dass du eventuelle Wechsel machen kannst. Das habe ich in der Pause gemacht.»
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Chima Okoroji im Interview

«Ja, besonders. Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl. Wir wollten in diesem Spiel viel erreichen. Wir wussten, dass es für uns wie ein Sechs-Punkte-Spiel ist. Und ich wusste, dass ich der Mannschaft mit meinen Fähigkeiten und Schüssen vielleicht helfen kann.»
«Beim ersten Tor hatte ich relativ viel Glück, dass der Ball genau zu mir kam. Beim Freistoss habe ich einfach mein Selbstvertrauen genutzt, draufgehalten und zum Glück ist er reingegangen.»
«Ja, es ist etwas ganz Besonderes – vor allem für den FC St. Gallen. Ich fühle mich hier pudelwohl. Meine Familie auch. Es wäre mir ein Bedürfnis, auch 100 Spiele hier zu machen. Und ja, das Tor war super. Wie gesagt, diesen Tag werde ich auf jeden Fall nicht vergessen.»
«Was heißt hier «einfach»? Wir haben es einfach gut gemacht. Wir haben sie von Anfang an unter Druck gesetzt und sind, wie immer, mit einem intensiven Spiel angelaufen. Wir haben die Bälle oft hinter die Kette gespielt. Und ich glaube, wir wussten, dass Basel dort Probleme hat und dass wir körperlich auf einem sehr hohen Niveau sind. Und das haben wir in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht. Deswegen, glaube ich, war es auch zurecht so, dass wir dann drei Tore geschossen haben.»
«Ich glaube, vor allem in solchen Situationen müssen wir einfach noch eiskalter werden, damit wir das Spiel dann komplett killen. Vielleicht sogar das vierte oder fünfte Tor schiessen. Und ja, dann, glaube ich, haben wir unsere Ruhe.»
«Es liegt einfach an unserem Mannschaftsgefüge. Wir sind eine super Mannschaft. Ich glaube, jeder unterstützt jeden, auch diejenigen, die vielleicht nicht so oft spielen. Die wissen, dass sie, wenn sie reinkommen, Gas geben müssen für die Mannschaft. Und aktuell funktioniert das einfach richtig gut. Und ich glaube, so sind wir aktuell schwer aufzuhalten, egal welcher Gegner kommt.»
«Ich glaube, es wäre etwas Besonderes, hier einen Titel mitzunehmen. Vor allem für die Fans. Die warten schon so lange darauf. Und ja, ich glaube, das ist unser Ziel. Wir wollen unbedingt einen Titel in diesem Jahr holen. Dafür arbeiten wir Tag für Tag. Bisher sind wir auf dem richtigen Weg.»
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Lukas Görtler im Interview

«Das soll jetzt nicht despektierlich klingen, aber Basel daheim liegt uns irgendwie. Jeder freut sich auf das Spiel, das Stadion ist voller guter Energie und ich fahre selten mit einem besseren Gefühl ins Stadion als bei solch einem Spiel.»
«Wir hatten einen konkreten Plan. Wir wussten, was wir machen wollten, und die Basis unseres Spiels ist, viel Energie auf den Platz zu bringen. Die hatten wir heute von Anfang an. Es macht einfach Spass, wenn jeder für den anderen läuft. Dann springt dieser Funke auf das Publikum über und es läuft wie von selbst. Obwohl wir erst vor zwei oder drei Tagen gespielt haben. Wenn wir zur Halbzeit 5:0 führen, wäre das ein absolut verdientes Ergebnis.»
«Von daher hat mir die erste Halbzeit unglaublich viel Spass gemacht. In der zweiten hätten wir es uns leichter gemacht, wenn wir das 4:0 früher erzielt oder überhaupt gemacht hätten. Aber ich bin heute restlos zufrieden.»
«Ich bin mit dem Plan hierhergekommen, vielleicht ein oder zwei Jahre zu bleiben und dann einen Transfer nach Deutschland oder wohin auch immer zu machen. Ich habe den Verein und die Menschen hier lieben gelernt. Ich habe eine grosse Leidenschaft für dieses Wappen und für das Trikot, und deshalb bedeutet es mir viel, jetzt schon im siebten Jahr hier zu sein, davon fünf als Kapitän. Ich hoffe, dass ich für alle ein guter Kapitän bin. Jetzt habe ich noch zwei Jahre Vertrag und hoffe, dass ich noch einige Jahre hier spielen kann.»
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Edin Omeragic im Interview

«Ja, vor allem die ersten 30 Minuten. Wir wussten, dass sie gutes Pressing machen und lange Bälle spielen. Wir waren nicht bereit, auch mit Ball. Wir haben zu viele Fehler gemacht, und am Ende steht es 0:3.»
«Wir haben gewusst, wie sie spielen: lange Bälle, direktes Pressing, vor allem in den ersten 15 bis 20 Minuten. Wir haben gesagt, wenn wir diese ersten 15 bis 20 Minuten überspringen, dann vielleicht ein bisschen mehr Ball halten. Aber wir haben es nicht geschafft.»
«Vor allem in der zweiten Halbzeit waren wir etwas mutiger mit dem Ball. Und dann hatten wir auch zwei, drei Chancen, aber das war zu wenig.»
«Ja, sehr bitter. Vor allem dieses 3:0. Es war ein schwieriges Spiel. Jetzt müssen wir nächste Woche gegen Servette genauso spielen wie in den letzten beiden Spielen, vor allem mental. Das müssen wir besser machen.»
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Kevin Rüegg im Interview

«Nach 15 Minuten haben wir zwei Chancen durch Standards zugelassen, obwohl wir gewusst haben, dass sie stark sind. Klar, der zweite Freistoss. Dagegen kann Marwin nichts machen, er war unhaltbar. Aber trotzdem waren wir darauf eingestellt und am Ende war es zu wenig.»
«Wir sind nicht rausgekommen und konnten unser Spiel nicht aufziehen, weil St. Gallen sehr gut gepresst hat. Das hatten wir auch gewusst. Ausserdem haben uns heute ein bisschen die Lösungen gefehlt. In der zweiten Halbzeit war es etwas besser. Wir haben auch versucht, über lange Bälle oder den Kampf ins Spiel zu kommen. Das ist uns ein bisschen gelungen. Aber wie gesagt, das war zu wenig.»
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Okoroji und Stevanovic diskutieren kurz darüber, wer den Freistoss ausführen soll. Am Ende jagt letzterer ihn in die Mauer. Schmid klärt per Kopf. Kurz darauf ist Schluss.
91'

Drei Minuten Nachspielzeit

Die Nachspielzeit läuft noch, es gibt drei Minuten obendrauf. Währenddessen bekommt St. Gallen einen Freistoss zentral vor dem Strafraum zugesprochen, direkt neben dem Strafraumrand.
90'

Bacanin holt eine Ecke raus

Bacanin sorgt erneut für Entlastung, indem er von rechts in den Strafraum kommt bei den Baslern. Seinen Abschluss aus spitzem Winkel lenkt Zigi zur Ecke ab. Diese bringt danach nichts Zählbares ein.
88'

Ouattara neben das Tor

Ouattara dreht am linken Strafraumrand auf, doch sein Versuch aus der zweiten Reihe, schlägt neben dem Tor in der Werbebande ein.
86'

Hitz weiter wachsam

Den nächsten hohen Ball der Grün-Weissen klärt Omeragic zur Ecke. Daschner übernimmt die Ecke und lenkt den Ball auf das Tor. Kein Problem für Hitz, der den Ball aus der Luft pflückt.
84'

Witzig sucht seinen Treffer

Witzig bricht auf der rechten Seite durch und zieht ins Zentrum. Doch sein Schlenzer landet sicher in den Händen von Hitz. Es ist bereits der sechste Abschluss des Mittelfeldspielers.
81'

Ajeti an die Latte

Basel befreit sich aus dem Griff der St. Galler und schaltet mit einem hohen Ball von Salah auf Soticek in den Konter über. Dieser zieht in den Strafraum, doch Zigi pariert seinen Versuch. Der Ball tropft ab. Ajeti schaltet am schnellsten und versucht, den Ball aus der Drehung einzuschieben. Doch der Ball klatscht an die Oberlatte und springt zurück ins Spiel. Es wäre ein verdienter Treffer für den auffälligen Ajeti gewesen.
80'

Wieder rettet Hitz

Die eingewechselten Youngsters drängen nun auf das entscheidende vierte Tor. Doch Hitz kann gleich zweimal parieren und hält damit den FCB im Spiel.
78'

Witzig vergibt die Entscheidung

Die Besetzung der Box von St. Gallen sorgt schon über weite Strecken des Spiels für Probleme beim FCB. So auch bei einem erneuten Angriff, als Witzig vor dem Strafraum an den Ball kommt. Sein Schuss zieht jedoch um einige Meter am Lattenkreuz vorbei.
77'

St. Gallen lässt sich Zeit

Während das Heimteam sich nun Zeit lässt, kommt es im Aufbauspiel vereinzelt zu kleinen Fouls. Die Gäste vom Rheinknie suchen weiter die Lücke im Abwehrverbund. Doch die Espen sorgen ihrerseits mit Nadelstichen weiter für Probleme.
76'
Enrico Maassen erlöst den Torschützen Boukhalfa, der sich mit Krämpfen herumschlägt. Für ihn kommt mit Konietzke der nächste Youngster in die Partie.
75'

Salah per Flanke

Ajeti setzt Salah auf der rechten Seite in Szene. Doch weder seine Hereingabe noch die von Rüegg erreichen am Ende die Gefahrenzone.
73'
Mit einem dreifachen Wechsel sorgte FCSG-Trainer Enrico Maassen für ordentlichen Applaus im Kybunpark. So verabschieden sich Stanic und Görtler, der sein 200. Ligaspiel bestreitet, sowie Besio. Sie werden ersetzt durch Kleine-Bekel, Stevanovic und Scherrer, der mit 17 Jahren sein Debüt gibt.
70'

Hitz hält den FCB am Leben

Eine Riesenchance für den FCSG: Kacuri vertändelt einen Rückpass komplett, sodass der Ball zu Witzig hochfliegt. Dieser schafft es, vor das Tor von Hitz zu ziehen. Doch der FCB-Schlussmann behält mit einem schnellen Reflex die Oberhand und pariert den Flachschuss ins linke Eck gerade noch. St. Gallen vergibt hier einen Matchball.
67'

Besio versucht es

Die Ostschweizer melden sich in der Offensive: Besio wird von Witzig in Szene gesetzt und versucht es mit einem Schuss von rechts im Strafraum, doch dieser wird pariert von Hitz.
65'

Basel wirkt bemüht

Es ist eine Weile her, dass die Espen wirklich gefährlich vor Hitz aufgetreten sind. Im Moment wirkt es so, als würden die Wechsel greifen und die Basler allgemein mehr für das Spiel tun. Allerdings muss die Lichtsteiner-Elf wohl weiter aufmachen hinten, wenn das notwendige Glück vor dem Tor ausbleibt.
63'
FCSG-Trainer Enrico Maassen wechselt zum ersten Mal: Vogt, der leicht angeschlagen wirkt, macht Platz für Ouattara.
62'

Spiel nun ausgeglichener

Ajeti und Duranville kombinieren sich im Doppelpass bis vor den Strafraum. Zwar wird der Schuss des Flügelspielers geblockt, doch die Offensive der Basler wirkt nun deutlich präsenter als im ersten Durchgang.
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