«Das ist natürlich auch überragend, auch wenn man nach hinten schaut. Es ist wie ein Heimspiel in Vaduz und das macht besonders Spass – oder sollte zumindest Spass machen. Heute hat es nicht viel Spass gemacht. Ich bin mega glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben und jetzt sechs Punkte haben. Ich weiss aber auch, dass wir in der ersten Halbzeit ein paar Mal geschwommen sind. Trotzdem, dass wir eigentlich so perfekt ins Spiel starten konnten, war es ein erkämpfter Sieg. In der zweiten Halbzeit war es dann vielleicht trotzdem auch verdient, aber vielleicht auch sehr glücklich, wenn man die erste Halbzeit sieht.»
«Warum macht es keinen Spass? Weil wir natürlich dominanter spielen wollen, besser spielen wollen und hinten weniger zulassen wollen. Gleichzeitig war es extrem kräftezehrend. Alle drei Tage zu spielen, ist extrem kräftezehrend. Vor zwei Wochen hätte ich das unterschrieben, dass wir sechs Punkte haben, heute hätte ich mich auch etwas darüber gefreut, besser Fussball zu spielen.»
«Für ihn ist das unglaublich wichtig. Er hat eine lange Leidenszeit hinter sich. Er ist letztes Jahr im Cup gegen Wil verletzt ausgewechselt worden und hat eigentlich bis letzte Woche kein richtiges Spiel mehr gehabt. Oder er hat kein Spiel gemacht und hatte eine lange Leidenszeit. Es ist natürlich ein Segen, wenn man dann so einen Spieler hat, der ein Spiel dreht. Aber wie Phillip gerade gesagt hat, glaube ich heute. Ich glaube, heute kamen rein: Vandermersch und Stevanovic. Das hat uns schon einen Push gegeben, und spätestens die anderen drei Wechsel, wie Fazliji, der auch eine Leidenszeit hinter sich hat, haben Energie gegeben. Wie schon gegen Zürich haben wir heute das Spiel gewonnen. Ich glaube, ohne die Bank hätten wir heute nicht mal einen Punkt geholt.»
«Das beste Beispiel ist heute oder letzte Woche: Wir machen nicht die besten Spiele, gerade in den englischen Wochen. Und trotzdem gewinnen wir Spiele. Das ist ein Zeichen von Mentalität. Wenn es einmal passiert, kann es Glück sein, aber wir haben, glaube ich, gegen Benfica unser drittes Spiel im Jahr 2026 verloren. Und das ist eine brutale Statistik. Deswegen gibt es mir auch, wenn wir so ein 2:1 bekommen und alle ein bisschen müde sind, auf dem Platz trotzdem das Gefühl, dass wir selten Spiele verlieren. Vielleicht machen wir noch eins oder zwei. Das ist eine Stärke und wie ich vorhin schon gesagt habe: Wenn es einmal vorkommt, kann es Glück sein. Das ziehen wir jetzt seit sieben bis acht Monaten so durch und das ist eine Stärke von uns. Ich hoffe, dass wir uns diese beibehalten können.»
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