Ticker | Vaduz - St.Gallen | 2. Spieltag Super League 2026/2027

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VAD – FCSG 2:3

Publiziert 02. August 2026, 13:12

St. Gallen gewinnt verrücktes Spiel dank zwei Joker-Toren

2. Spieltag

Vaduz
2 – 3
St.Gallen

Vaduz

Spielende

St.Gallen

01

A. Balde

-

1

M. Monsberger

-

11

11

J. Cabrera

-

55

21
22

E. Owusu

-

72

23

E. Owusu

-

87

Bevorzugte Quelle

Wir verabschieden uns

An dieser Stelle sagen wir tschüss, danke fürs Mitlesen und wünschen allen – ebenso den Liechtensteinern – einen schönen Sonntag noch!

Lukas Görtler im Interview

«Das ist natürlich auch überragend, auch wenn man nach hinten schaut. Es ist wie ein Heimspiel in Vaduz und das macht besonders Spass – oder sollte zumindest Spass machen. Heute hat es nicht viel Spass gemacht. Ich bin mega glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben und jetzt sechs Punkte haben. Ich weiss aber auch, dass wir in der ersten Halbzeit ein paar Mal geschwommen sind. Trotzdem, dass wir eigentlich so perfekt ins Spiel starten konnten, war es ein erkämpfter Sieg. In der zweiten Halbzeit war es dann vielleicht trotzdem auch verdient, aber vielleicht auch sehr glücklich, wenn man die erste Halbzeit sieht.»
«Warum macht es keinen Spass? Weil wir natürlich dominanter spielen wollen, besser spielen wollen und hinten weniger zulassen wollen. Gleichzeitig war es extrem kräftezehrend. Alle drei Tage zu spielen, ist extrem kräftezehrend. Vor zwei Wochen hätte ich das unterschrieben, dass wir sechs Punkte haben, heute hätte ich mich auch etwas darüber gefreut, besser Fussball zu spielen.»
«Für ihn ist das unglaublich wichtig. Er hat eine lange Leidenszeit hinter sich. Er ist letztes Jahr im Cup gegen Wil verletzt ausgewechselt worden und hat eigentlich bis letzte Woche kein richtiges Spiel mehr gehabt. Oder er hat kein Spiel gemacht und hatte eine lange Leidenszeit. Es ist natürlich ein Segen, wenn man dann so einen Spieler hat, der ein Spiel dreht. Aber wie Phillip gerade gesagt hat, glaube ich heute. Ich glaube, heute kamen rein: Vandermersch und Stevanovic. Das hat uns schon einen Push gegeben, und spätestens die anderen drei Wechsel, wie Fazliji, der auch eine Leidenszeit hinter sich hat, haben Energie gegeben. Wie schon gegen Zürich haben wir heute das Spiel gewonnen. Ich glaube, ohne die Bank hätten wir heute nicht mal einen Punkt geholt.»
«Das beste Beispiel ist heute oder letzte Woche: Wir machen nicht die besten Spiele, gerade in den englischen Wochen. Und trotzdem gewinnen wir Spiele. Das ist ein Zeichen von Mentalität. Wenn es einmal passiert, kann es Glück sein, aber wir haben, glaube ich, gegen Benfica unser drittes Spiel im Jahr 2026 verloren. Und das ist eine brutale Statistik. Deswegen gibt es mir auch, wenn wir so ein 2:1 bekommen und alle ein bisschen müde sind, auf dem Platz trotzdem das Gefühl, dass wir selten Spiele verlieren. Vielleicht machen wir noch eins oder zwei. Das ist eine Stärke und wie ich vorhin schon gesagt habe: Wenn es einmal vorkommt, kann es Glück sein. Das ziehen wir jetzt seit sieben bis acht Monaten so durch und das ist eine Stärke von uns. Ich hoffe, dass wir uns diese beibehalten können.»
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Nicolas Hasler im Interview

«Ja, auf der einen Seite sicher an der Effizienz. Ich glaube, wir hätten in der ersten Halbzeit schon ein oder zwei Tore mehr machen können. Wir sind ein paar Mal vor dem Tor von St. Gallen aufgetaucht. Ja, es ist bitter, dass wir da nicht mehr rausholen, schon allein in Lugano. Und zum Schluss glaube ich, dass es unnötig ist, dass wir versuchen, von hinten heraus zu spielen. Sie haben immer einen Fuss dort und laufen uns immer an. Zum Schluss sind wir zu weit weg von den Männern, wenn es darum geht, den Schuss zu verteidigen.»
«Was soll ich sagen? Ich glaube, er weiss selbst am besten, dass er das Tor hier machen muss. Schon bei der ersten Aktion von Juan Cabrera, der das Tor macht, setzt er seinen Körper super ein. Er selbst könnte da schon das 2:1 machen. Er nutzt den Rebound super, Juan läuft super mit und er schiesst das 2:1. Aber genau solche Chancen müssen wir nutzen, denn so viele Chancen bekommst du normalerweise in der Super League nicht.»
«Darum wollten wir das. Mit dem Cup-Sieg in Liechtenstein spielen wir international. Oder wir haben die Möglichkeit, diese Qualifikationsspiele zu bestreiten. Das ist auch unser Ziel. Wir wollen so weit wie möglich kommen. Ich glaube, für einen Fussballer ist es extrem schön, wenn man die internationalen Spiele hat, und darüber dürfen wir uns nicht beklagen. Natürlich sind es lange Reisen, aber dafür musst du mental bereit sein.»
(blue)
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Interview mit Juan Cabrera

«Ich finde es unheimlich bitter, weil wir im Spiel super waren, vor allem in der ersten Halbzeit. Ich glaube, wir haben die Zweikämpfe gewonnen, das Spiel von St. Gallen angenommen und hatten auch gute Chancen, das dritte Tor nachzulegen. Und dann ist es einfach bitter, wenn du so ein Spiel verlierst, obwohl du mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser warst. Wir werden daran arbeiten und weitermachen. Das gibt uns trotzdem Mut, dass wir in dieser Liga mithalten können und gut dabei sind. Trotzdem ist es jetzt gerade unglaublich bitter.»

«Ich glaube, es sind einfach Dinge, die wir im Training machen müssen. Wir müssen diese Selbstverständlichkeit vor dem Tor einfach trainieren. Ich glaube, es sind diese Abläufe im Training: Bälle reinmachen, Tore reinmachen. Ich glaube, da vorne haben wir richtig gute Leute. Die haben heute ein richtig gutes Spiel gemacht, die Bälle festgemacht und Monsi hat heute auch ein Tor gemacht. Wir müssen uns für diese harte Arbeit vorne belohnen und bestrafen.»
(blue)
Watkowiak klärt. Beim letzten Abschluss steht noch ein St. Galler dazwischen, dann ist Abpfiff. St. Gallen gewinnt mit 3:2 gegen Vaduz in einer wilden Partie. Enrico Maassen beweist ein goldenes Händchen und wechselt Doppeltorschützen Owusu ein.
97'

Letzte Gelgenheit

Monsberger holt noch eine Ecke heraus, sogar Büchel kommt aus seinem Kasten nach vorne.
94'

Chance für Cocic

Das Team aus dem Fürstentum kommt noch zu einem Abschluss: Sawadogo bringt aus dem linken Halbfeld einen Freistoss in Richtung Strafraum. Dort steigt Cocic am höchsten, köpft den Ball jedoch um einige Meter neben den linken Pfosten.
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93'

Spiel findet im Mittelfeld statt

Nun sind die Seiten etwas klarer verteilt. Vaduz möchte zwar noch, scheint jedoch nicht mehr alle Kräfte zu mobilisieren wie über viele Phasen der Partie hinweg. St. Gallen lauert dagegen auf Umschaltmomente und stört die Lichtsteiner dabei teils schon im Mittelfeld.
90'

Sechs Minuten obendrauf

Das Spiel biegt in die sechsminütige Nachspielzeit ein und es scheint, als wäre beim Aufsteiger nach dem 3:2 die Luft draussen. Schon nach dem Ausgleich schien es, als könnte man das Tempo nicht mehr so hochhalten wie die Espen, die ihrerseits immer stärker angestachelt wirken.
89'
Nächster Wechsel für Vaduz: Schneider schickt Walker und Lang für Mack und Dalipi ins Spiel.
88'
Es scheint, als hätte Enrico Maassen gleich nach dem Treffer noch den Karton abgeholt – scheinbar für seine Worte in Richtung des Schiedsrichters Nico Gianforte.
87'

2 : 3

Tor für St. Gallen!!! Die Wechsel von Maassen zahlen sich aus! Der nächste Angriff der Espen sitzt: Görtler lanciert am rechten Strafraumeck den nächsten Angriff, wobei der Ball via Fazliji zu Owusu kommt. Der Stürmer des FCSG zieht zentral in den Strafraum und schiesst erneut mit viel Wucht. Der stramme Rechtsschuss wird noch entscheidend von einem Abwehrspieler abgefälscht und kullert ohne Chance für Büchler ins rechte untere Toreck.
86'
Büchel sieht noch wegen Zeitspiels noch Gelb.
85'

Stevanovic neben das Tor

Die Espen drängen den Aufsteiger nun ordentlich zurück und lassen den Ball um den Strafraum zirkulieren. Rund 18 Meter vor dem Tor wird der Ball für Stevanović abgelegt, der rechts abzieht und den Ball knapp neben das Gehäuse legt.
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82'

Witzig verpasst das Abspiel

Während St. Gallen mit einem langen Ball von Besio den nächsten Angriff einleitet, geht es für Vandermersch weiter. Der Ball kommt auf der rechten Seite zu Witzig, welcher ins Zentrum abdreht, das finale Abspiel jedoch verpasst. Der Ball bleibt danach aber in den Reihen der Grün-Weissen.
Halten das Tempo hoch: St. Gallen in Form von Christian Witzig.
Halten das Tempo hoch: St. Gallen in Form von Christian Witzig.Michael Zanghellini/freshfocus
80'

Sorge um Vandermersch

Die Partie ist für einen Moment unterbrochen, während die Anhänger der Espen das «Espenmoos» besingen. Der Grund: Vandermersch ist im Strafraum im Duell mit Sawadogo gefallen und scheint sich am Finger schwerer verletzt zu haben. Es sieht so aus, als würde er mit etwas Tape weiterspielen, denn St. Gallen kann nicht mehr wechseln.
79'
Der nächste Wechsel für das Team von Marc Schneider aus Vaduz: Stark verlässt das Feld, Hammerich bestreitet die Schlussphase.
77'

Cocic zieht ab

Das ist die Situation für das Team aus dem Fürstentum. Die Lichtensteiner kombinieren sich vor dem Strafraum von Watkowiak, wobei Cocic aus ähnlicher Position wie Owusu den Ausgleich erzielt. Sein Schuss zieht aber um einige Meter am Tor vorbei.
75'

Weiter mehr Druck von St. Gallen

Nach dem Ausgleich wirkt der Cup-Sieger noch angestachelter und lässt Büchler und Co. kaum eine Verschnaufpause. Bei der nächsten Aktion zieht Besio frech direkt ab und haucht den Ball aus sehr spitzem Winkel an den rechten Pfosten.
Unter Druck: Luca Mack und seine Teamkollegen sehen sich nun einem Angriff der St. Galler nach dem nächsten ausgesetzt.
Unter Druck: Luca Mack und seine Teamkollegen sehen sich nun einem Angriff der St. Galler nach dem nächsten ausgesetzt.Michael Zanghellini/freshfocus
72'

2 : 2

Tor für St. Gallen!!! Und da ist der Ausgleich für die Espen: Von der rechten Seite folgt ein scharfer Ball vor das Tor durch Besio. Görtler fällt dabei im Strafraum, doch es bleibt keine Zeit für Penalty-Forderungen. Hinter ihm lauert der gerade eingewechselte Owusu, der den Ball mit viel Wucht links unter die Latte befördert. Büchler ist zu spät und kann dem Ball nur hinterherschauen.
72'
Eniroc Maassen nutzt die Trinkpause noch für einen Offensivwechsel: Hunziker verabschiedet sich, während Owusu das Feld betritt.
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71'

Nächste Trinkpause

Kurz darauf wird an dem heissen Nachmittag in Liechtenstein erneut zur Trinkpause gebeten.
69'

Abseitstor für Vaduz

Ein Treffer von Dalipi wird aberkannt. Der Grund: Beim Toraufbau erfolgte das Abspiel aus dem Abseits. Aufbauend darauf konnten Monsberger und Djokic nach einem Abwehrschnitzer der Ostschweizer in den Strafraum kontern.
68'

Büchel wieder unter Druck

Der eingewechselte Besio macht es wie Balde und lässt Büchel nicht viel Zeit. Der Vaduz-Goalie hat erneut Probleme und schlägt den Ball weit in dieser Situation.

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