Publiziert 19. September 2026, 20:02
9. Spieltag


Young Boys
Servette
M. Burch
-13
K. Mutandwa
-30
A. Virginius
-39
S. Essende
-69
S. Essende
-83
Die Young Boys brauchten gegen Servette drei Punkte, um den Anschluss an Tabellenführer Lugano nicht zu verlieren. Die Partie begann denkbar schlecht für die Berner. In der 13. Minute traf Marco Burch per Kopf zum 1:0 für die Gäste aus Genf. Es war ein Treffer ins Wespennest – von da machte nur noch YB das Spiel. Jedoch nicht die Tore, das war weiterhin den Gästen vorbehalten. Kingstone Mutandwa zog Richtung Berner Tor und versenkte den Ball mit einem flachen Schlenzer zum 2:0. YB gab nicht auf und kam vor der Pause durch Alan Virginius wieder zurück.
Die Young Boys rannten nach der Pause an. Angriffswelle um Angriffswelle brach über Servette herein, doch die Genfer hielten stand – bis zur 69. Minute. Samuel Essende verwertete einen Abpraller im Strafraum zum längst überfälligen Ausgleich. Der Stürmer wollte es nicht bei dem einen Punkt für YB belassen. Minute 83, Essende schraubte sich hoch und traf per Kopf zum 3:2 – Spiel gedreht!
Dem FCZ stand am Samstagabend eine schwierige Aufgabe bevor: das formstarke Sion aufhalten. Der Auftakt begann aus Zürcher Sicht schon einmal vielversprechend. Philippe Kény brachte Zürich schon nach fünf Minuten per Foulpenalty in Führung. Nach einer knappen halben Stunde folgte der nächste Dämpfer für den FC Sion. Fode Sylla trat FCZ-Captain Lindrit Kamberi mit offener Sohle auf die Wade – Glattrot. Sion wäre nicht Sion, wenn es sich dadurch beirren lassen würde. Noch vor dem Pausentee wurde auch den Wallisern ein Foulpenalty zugesprochen. Shootingstar Winsley Boteli trat an und traf souverän zum Ausgleich. Schon sein fünftes Ligator in der laufenden Saison.
In der zweiten Hälfte wurde die Unterzahl der Walliser spürbar. Der FCZ spielte sich immer wieder in den Strafraum der Gastgeber. Dort scheiterten Kény, Krasniqi, Emmanuel und Co. aber immer wieder am eigenen Unvermögen. Damit blieb es beim Unentschieden im Tourbillon.
Ein Horrorstart für den Rekordmeister. Noch nicht einmal zehn Minuten waren gespielt, als GC schon doppelt zurücklag. In der fünften Minute eröffnete Tyron Owusu das Score für den FC Luzern. Vier Zeigerumdrehungen später erhöhte Oscar Kabwit auf 2:0. Danach fing sich GC ein wenig und konnte Schlimmeres bis zur Halbzeit verhindern. In der 60. Minute fiel der dritte Luzerner Treffer dann doch noch. Daniel Mikolajewski erhöhte per Penalty. Damit noch nicht genug, Mikolajewski sorgte wenig später für den vierten Luzerner Torjubel.
Ein gebrauchter Abend für GC, oder? Samuele Bengondo entfachte in der 76. Minute wieder ein ganz kleines Fünkchen Hoffnung bei den Grasshoppers. Dieses Fünkchen erlosch zehn Minuten später wieder, als Mikolajewski sein drittes Tor an diesem Abend erzielte und mit dem 5:1 alles klarmachte. Ein souveräner Sieg des FC Luzern gegen ein ganz schwaches GC.
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