YB verpasst Dreier gegen Servette – auch St. Gallen patzt in Luzern

Super League

Publiziert 12. April 2026, 18:30

YB verpasst Dreier gegen Servette – FCSG holt Punkt in Luzern

33. Spieltag

Young Boys
1 – 1
Servette

Young Boys

Spielende

Servette

01

T. Lopes

-

59

C. Bedia

-

71

11
Chris Bedias Tor reichte YB nicht zum Sieg.
Chris Bedias Tor reichte YB nicht zum Sieg.Claudio De Capitani/freshfocus

Die Szene(n) des Spiels

Die Berner brauchten für das Minimalziel Europacup-Qualifikation dringend Punkte und dominierten die Partie zumindest über weite Strecken der ersten Halbzeit. Tore gab es aber vorerst lange keine – und dann fiel das erste der Partie aus Sicht der Berner auch noch auf der falschen Seite. Rund um die Stundenmarke setzte sich Servette für einmal mit einem schnellen Angriff über die Seite durch. Nach einer Hereingabe von Wirbelwind Junior Kadile stand Thomas Lopes am zweiten Pfosten genau richtig und traf zur Führung.

Rund zehn Minuten später machten sich die Genfer das Leben selbst schwer. Nach einem unnötigen Foul im Strafraum an YB-Joker Chris Bedia meldete sich der VAR. Nach Ansicht der Bilder entschied Schiedsrichter Nico Gianforte auf Penalty. Bedia trat gleich selbst an und traf souverän zum Ausgleich. Bei diesem Spielstand blieb es.

Die Schlüsselfiguren

Auf beiden Seiten gilt es hier je einen Akteur zu nennen. Bei den Genfer erzielte der erst 19-jährige Lopes sein erstes Tor in der Super League. Bei YB muss an dieser Stelle Topscorer Bedia erwähnt werden. Der eingewechselte Stürmer war einmal mehr mit einem wichtigen Treffer zur Stelle und verwandelte den wichtigen Penalty eiskalt.

Jubel Florian Aye (Genf) und Torschuetze Thomas Lopes (Genf) nach dem Tor zum 0:1.
Jubel Florian Aye (Genf) und Torschuetze Thomas Lopes (Genf) nach dem Tor zum 0:1.Claudio De Capitani/freshfocus

Das bessere Team

Die Berner waren von Beginn an die tonangebende Mannschaft und hatten gegen die Genfer die Partie zumindest in der ersten Halbzeit alles im Griff. Bis zum Strafraum war das Gezeigte durchaus auch ansehnlich. Nach der Pause wurden die Gäste aber besser und hatten gegen Schluss die besseren Chancen auf den Sieg.

Das Tribünengezwitscher

Mit Chris Bedia und Christian Fassnacht stellt YB die zwei Führenden der Torschützenliste. Beide erzielten in der laufenden Meisterschaft vor dem heutigen Spiel bereits 15 Tore. Trotzdem stand keiner der beiden in der Startaufstellung. Für Bedia stürmte wie fast immer zuletzt Winterzuzug Samuel Essende. Immerhin kam Bedia in der zweiten Halbzeit rein – und holte gleich einen Foulpenalty heraus, den er selbst zu seinem 16. Saisontor verwandelte. Fassnacht fehlte hingegen verletzungsbedingt. Der 32-Jährige hatte mit Achillessehnenbeschwerden zu kämpfen.

Chris Bedia (YB) schiesst das Tor zum 1:1 per Penalty.
Chris Bedia (YB) schiesst das Tor zum 1:1 per Penalty.Claudio De Capitani/freshfocus

Die Tore

59’ | 0:1 | Nach einem schnellen Angriff über links stand Joker Thomas Lopes am zweiten Pfosten goldrichtig und traf zur Führung.

69’ | 1:1 | Chris Bedia glich die Partie vom Penaltypunkt wieder aus.

So geht’s weiter

Die ersten 33 Spiele der Super League sind durch. Nach einer zweiwöchigen Liga-Pause geht es am Wochenende vom 25. und 26. April weiter. Die Berner empfangen in der Championship Group am Sonntag den FC St. Gallen im Wankdorf. Servette trifft gleichzeitig in der Relegation Group auf Schlusslicht Winterthur.

Das andere Spiel

In der Swissporarena duellierten sich Luzern und St. Gallen. Das phasenweise wilde Spiel endet am Ende mit 2:2.

St.Gallen holt einen Zähler in Luzern.
St.Gallen holt einen Zähler in Luzern.Martin Meienberger/freshfocus

Der erst 18-jährige FCL-Youngster Vasovic (10.) brachte die Zentralschweizer mit einem Stochertor früh in Front. St. Gallen schaffte es erst in der 73. Minute durch einen Foulpenalty, den Ausgleich zu erzielen. Baldé verwertete den Elfer souverän. Luzern reagierte aber postwendend auf das 1:1 und ging durch Villiger (77.) wieder sofort wieder in Front. Der Stürmer köpfelte den Ball nach einer Ecke schön in die Maschen. Villigers Tor reicht aber nicht zum Luzerner Sieg, denn Baldé (87.) doppelte kurz vor Schluss nochmals nach.

0 Kommentare