FC Zürich gewinnt gegen den FC Luzern 2:1 und rehabilitiert sich nach Cup-Aus

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Super League

Publiziert 24. Oktober 2026, 19:18

Nach Cup-Schmach: FCZ rehabilitiert sich – FCL wacht zu spät auf

11. Spieltag

Zürich
2 – 1
Luzern

Zürich

Spielende

Luzern

P. Kény

-

26

1–0

Bung Meng Freimann

-

52

(ET)
2–0
2–1

O. Kabwit

-

71

Bevorzugte Quelle
Philippe Keny erzielt das 1:0 vom Punkt.
Philippe Keny erzielt das 1:0 vom Punkt.Martin Meienberger/freshfocus

Die Szene des Spiels

Eigentlich spielt der FC Zürich gar nicht so dominant, er ist nur viel effizienter im letzten Drittel. Sinnbildlich: In der 52. Minute schiesst FCZler Miguel Reichmuth etwas vor der Strafraumgrenze – sein Ball wird von Bung Meng Freimann unglücklich abgelenkt und fliegt ins Tor. Es passt zu diesem Abend: Beim FCZ gelingt vieles, was beim FCL nicht läuft.

Die Schlüsselfigur

Bung Meng Freimann (20) sorgt in der ersten Halbzeit mit einer unüberlegten Aktion dafür, dass der FCZ einen Penalty erhält. Im zweiten Durchgang setzt sich seine Pechsträhne fort. Freimann lenkt den Schuss von Miguel Reichmuth für FCZ-Goalie Karlo Letica unhaltbar ab.

Gebrauchter Abend für die FCL-Stars: Tyron Owusu und Matteo Di Giusto.
Gebrauchter Abend für die FCL-Stars: Tyron Owusu und Matteo Di Giusto.Martin Meienberger/freshfocus

Das bessere Team

Der FC Luzern ist spielerisch auf Augenhöhe, wirkt aber lange ideenlos in der Vorwärtsbewegung. Der FCZ stellt die Räume hinten gut zu und macht es für die Gäste somit schwer. Erst nach dem 0:2 wacht der FC Luzern auf und hat Chance um Chance – nur eine findet aber den Weg ins Tor der Zürcher.

Die Tore

26’ | 1:0 | FCZ-Umeh wird im Strafraum umgesenst: Penalty. Stürmer Philippe Keny tritt an und verwertet aus dem Stand.

52’ | 2:0 | Miguel Reichmuth zieht aus rund 17 Metern ab. Sein Ball wird abgelenkt und landet im Tor.

71’ | 2:1 | Ecke Luzern. Oscar Kabwit steigt hoch und köpfelt ein.

Stimmen zum Spiel

Lindrit Kamberi

«Ja, also, das tut sicher mal gut. Ich glaube, wir haben etwas wieder gut zu machen, für die Fans vor allem. Wir sind etwas schuldig gewesen, aber das kannst du jetzt nicht mehr holen. Jetzt sind wir draussen aus dem Cup, aber es ist Profifussball, es gilt, so etwas so schnell zu verarbeiten, und ich glaube, wir haben es doch über eine lange Zeit in diesem Spiel bewiesen.»

Matteo Di Giusto

«Es ist von allen ein bisschen zu wenig gewesen. Und dann in der zweiten Halbzeit, ich glaube, ich habe noch nie so viele Chancen in einem Match gesehen, wo wir nicht reingemacht haben. Das liegt ganz klar bei uns und wir müssen uns selber ankreiden, dass diese Tore nicht reingegangen sind.»

Miguel Reichmuth

«Luzern hat auch Qualität in der Mannschaft und sie haben es uns auch nicht einfach gemacht. Vorne die zweiten Bälle zu gewinnen und Offensivaktionen rauszuspielen und dann haben wir uns auch etwas reindrücken lassen.»

Pius Dorn

«Ja, ich würde schon auch sagen, zweite Halbzeit haben wir wirklich ein sehr gutes Spiel gemacht. Etwas bitter, dass wir das frühe 2:0 bekommen, aber dann angerannt und sehr, sehr viele hochkarätige Chancen kreiert.»

Kevin Spadanuda

«Ich fühle mich extrem gut. Ich glaube, nach dem Aarau-Spiel wollten wir unbedingt eine Reaktion zeigen. Ich glaube, das ist uns heute gelungen. Mit einem Sieg sind wir überglücklich.»

(blue)

So gehts weiter

Der FC Zürich spielt am kommenden Sonntag auswärts gegen die Young Boys (14 Uhr, im Liveticker). Der FC Luzern empfängt den FC Sion.

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