FCZ gegen Thun: Kann der FC Zürich den Schweizer Meister stoppen?

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Super League

Publiziert 10. Oktober 2026, 19:58

Sechs Tore, Rot und Show von Youngster – FCZ besiegt Thun

10. Spieltag

Zürich
4 – 2
Thun

Zürich

Spielende

Thun

0–1

S. Lengen

-

16

K. Spadanuda

-

30

1–1

B. Krasniqi

-

37

2–1

D. Lichtenstein

-

64

3–1

P. Kény

-

77

4–1
4–2

D. Derbaci

-

90

Bevorzugte Quelle
Bledian Krasniqi jubelt mit Teamkollege und dem kosovarischen Landsmann Valon Berisha über sein Tor.
Bledian Krasniqi jubelt mit Teamkollege und dem kosovarischen Landsmann Valon Berisha über sein Tor.Roger Albrecht/freshfocus

Die Szenen des Spiels

Zwischen der 64. und der 67. Minute kommt es für den aktuellen Schweizer Meister knüppeldick. Nach eigentlich solidem Start nach der Pause kassiert Thun das 1:3 in der 64. Minute. Drei Minuten später wird Captain Jan Bamert mit Rot vom Platz gestellt. Es ist der dritte Platzverweis in dieser Saison für Thun: Zweimal erwischte es Bürki, nun Bamert.

Die Schlüsselfiguren

Doron Lichtenstein (19) macht sein bisher bestes Spiel im FCZ-Dress. Besonders im Eins gegen Eins ist der Verteidiger auffallend. Im Passspiel ist noch etwas Luft vorhanden, auch wenn er sich einen herrlichen Assist vor dem 4:1 gutschreiben lässt. Der 19-Jährige harmoniert zudem bestens mit Flügelspieler Kevin Spadanuda. Die beiden sind die besten Zürcher an diesem Abend.

Das bessere Team

Thun spielt gut mit, versucht, das Spiel an sich zu reissen. Doch das gelingt nicht, weil der FC Zürich sehr smart agiert. Man lässt dem Schweizer Meister in den ungefährlichen Räumen Platz, attackiert dann dort, wo es wichtig ist und erobert sich den Ball. Bei eigenem Ballbesitz wählt der FCZ den einfachen und geradlinigen Weg nach vorne. Der Platzverweis der Thuner spielt den Zürchern zusätzlich in die Karten.

Das Tribünengezwitscher

Letztes Jahr gehörte die Thuner Defensive unter Mauro Lustrinelli zu den besten der Super League. Unter Gian-Luca Privitelli weisen die Berner Oberländer nun die schwächste Abwehr auf: 27 Gegentore nach zehn Spielen ist negativer Spitzenwert.

Niklas Steffen gefällt das Gezeigte nicht: Thun kassiert einmal mehr in dieser Saison viele Gegentore.
Niklas Steffen gefällt das Gezeigte nicht: Thun kassiert einmal mehr in dieser Saison viele Gegentore.Roger Albrecht/freshfocus

Die Tore

17’ I 0:1 I Nach einem Eckball prallt der Ball von FCZ-Spieler Kenys Schulter ab und kommt zu Simon Lenger, der den Ball im Knick versenkt.

30’ I 1:1 I Kevin Spadanuda kriegt auf der rechten Seite viel zu viel Platz, macht einen Schritt Richtung Box und schiesst den Ball in die linke untere Ecke.

37’ I 2:1 I Roth klärt nach einer – eigentlich ungenügender Hereingabe direkt auf den Fuss von Bledian Krasniqi. Der FCZler zieht es raun 18 Metern ab und trifft.

64’ I 3:1 I Doron Lichtenstein dribbelt Strannegard aus und haut den Ball in den Netzhimmel. Herrlich gemacht.

77' I 4:1 I Philippe Keny taucht aus dem Toten Winkel geschickt am ersten Pfosten auf. Der Pass von Rechtsverteidiger Doron Lichtenstein verwertet er in der nahen Ecke.

So gehts weiter

Nächste Woche kommt es für den FC Zürich zum Cupknaller gegen den FC Aarau. Anpfiff ist um 19.30 Uhr in Aarau. Für Thun geht es erst in der Conference League gegen Twente Enschede weiter, im Cup dann gegen den FC Schaffhausen.

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