Fussball-WM: Australien steht zum dritten Mal in der K.-o.-Phase

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Fussball-WM

Publiziert 26. Juni 2026, 06:14

Australien weiter, Paraguay in Warteschleife

3. Spieltag

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Päckli? Sowohl Paraguay, als auch Australien agierten im letzten Gruppenspiel zaghaft.
Päckli? Sowohl Paraguay, als auch Australien agierten im letzten Gruppenspiel zaghaft.IMAGO/Agencia EFE

Wie die Australier beendeten auch die Südamerikaner die Vorrunde mit vier Punkten und haben damit gute Chancen, sich als einer der besten acht Gruppendritten für das Sechzehntelfinale zu qualifizieren. Sollte es zum Weiterkommen reichen, könnte der Weltranglisten-37. der nächste Gegner von Deutschland werden.

Australien vor der Pause besser

Obwohl den Australiern bereits ein Remis zum sicheren Weiterkommen reichte, war das Team von Trainer Anthony Popovic wesentlich aktiver als der Rivale. Schon nach vier Minuten bot sich Jackson Irvine die Chance zur frühen Führung. Der Kapitän des Bundesliga-Absteigers FC St. Pauli scheiterte mit seinem Schuss aber an Paraguays Torwart Orlando Gill.

Nach dem flotten Start machte sich schnell Langeweile breit. Die Australier kontrollierten die Partie, scheuten aber das letzte Risiko. Immerhin sorgte Cristian Volpato kurz vor der Pause noch einmal für ein bisschen Gefahr. Sein Heber stellte Gill aber nicht vor ernsthafte Probleme.

Ex-GC-Spieler Nestory Irankunda ist mit Australien in der nächsten Runde.
Ex-GC-Spieler Nestory Irankunda ist mit Australien in der nächsten Runde.IMAGO/AAP

Paraguay stand nur hinten drin und blieb in der ersten Hälfte ohne jegliche Torchance. Nach dem Wechsel legten die Südamerikaner ihre Zurückhaltung langsam ab. Doch vor dem gegnerischen Tor mangelte es an der nötigen Kreativität und Präzision.

Remis am Ende gerecht

Australiens Abwehr um den erst 18 Jahre alten Lucas Herrington kam kaum in Verlegenheit. Offensiv lief aber auch beim Team aus Down Under so gut wie nichts mehr. Der Stimmung auf den voll besetzten Rängen tat dies jedoch keinen Abbruch. Am Ende konnten beide Rivalen mit dem Remis gut leben – auch wenn Paraguay noch ein wenig um die Fortsetzung der WM-Reise zittern muss.

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