Publiziert 20. Juli 2026, 00:07
In der 106. Minute nutzten die Spanier ihre numerische Überzahl endlich aus. Nico Williams mit einer starken Vorlage, Ferran Torres mit einem starken Abschluss. Es war der so verdiente goldene Treffer für die Iberer und gleichbedeutend mit dem goldenen WM-Tor. Ferran schoss seine Nation zum zweiten Weltmeistertitel nach 2010.
Luis de la Fuente – der spanische Erfolgstrainer hatte am entscheidenden Tor einen grossen Einfluss. Er wechselte offensiv stark ein und aus. Ferran Torres kam für den schwachen Oyarzabal und Nico Williams kam ebenfalls auf den Platz. Diese beiden machten dann den Unterschied. De la Fuente hatte auch einen grossen Einfluss auf die Offensive der Argentinier. Lionel Messi war kein Faktor, und bis zur 110. Minute hatte Argentinien keine einzige Schussabgabe. Auch seine weiteren Wechsel sollten sich als gut erweisen. Egal ob Pedri, Mikel Merino oder Martin Zubimendi – sie alle fanden sofort ihre Rolle.

Von Beginn an versuchten nur die Spanier, in der Offensive etwas anzurichten. In der ersten Hälfte fehlte es jedoch noch an der Zielstrebigkeit. Was auch dazu führte, dass ein Negativrekord aufgestellt wurde. Es gab nur drei Torschüsse. Noch nie seit 60 Jahren und der Einführung der Datenerfassung waren es weniger.
In der zweiten Hälfte waren die Iberer besser, brachte mehrere Abschlüsse aufs Gehäuse, doch es fehlte noch immer etwas – die Präzision. Die Argentinier beschränkten sich mehrheitlich auf die Verteidigung, aber auch auf Foulspiele – immer wieder fielen Leandro Paredes, Alexis Mac Allister und Enzo Fernández mit harten Tackles auf. Liverpool-Star Mac Allister fiel vor allem in der ersten Halbzeit auf, doch er kam überraschend ohne Gelbe Karte davon. In der 89. Minute wurde Fernández dann für ein erneutes hartes Einsteigen an der Mittellinie bestraft und flog mit Gelb-Rot zurecht vom Feld – es war für die Argentinier der Anfang vom Ende.

Die Frage war: Welcher Prominente war nicht im Stadion? Der WM-Final 2026 in New York war ein ganz grosses Promi-Treffen. Eine Auswahl gibt es hier. Der grösste Name war aber sicherlich Präsident Donald Trump, der sich hinter kugelsicherem Glas aufhielt und die Partie aus seiner Loge verfolgte. Auch aufgrund seiner Anwesenheit war der Secret Service an den Sicherheitskontrollen vor dem Stadion beteiligt. Wenig überraschend war das Stadion mit knapp 81’000 Fans übrigens ausverkauft.
106’ I 1:0 I Ferran Torres kommt aus kurzer Distanz an den Ball und zimmert das Runde ins Eckige.
Die XXL-WM ist Geschichte. Für Spanien steht jetzt noch ein grosser Empfang im eigenen Land an.
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