11.01.2026
So 04:56
Bund warnt vor grosser Lawinengefahr der Stufe 4
Am Sonntag legt das Wetterchaos gemäss Meteo News eine kurze Pause ein. Nach weiterem Schneefall in der Nacht und Minustemperaturen vom Morgen wird es am Nachmittag schweizweit trocken. Die Temperaturen bleiben dabei tief, um den Gefrierpunkt. Doch schon am Montag folgt eine weitere Warmfront und damit droht wegen des Regens und Schnees wohl erneut Chaos auf den Strassen. Ab Dienstag zeichnet sich dann schliesslich eine längerfristige Besserung ab.
Von den Allgäuer Alpen in Bayern bis zu den französischen Alpen wurde für Sonntag vielerorts grosse Lawinengefahr ausgerufen. Auch der Bund warnt in einige Teilen der Schweiz vor grosser Lawinengefahr – die vierte von fünf Warnstufen. Zudem mahnt er in Zürich wegen des Schnees weiterhin zur Vorsicht im Strassenverkehr.
In Savoyen in Frankreich kamen bei verschiedenen Lawinenabgängen Medienberichten zufolge drei Skifahrer ums Leben. Zwei der Opfer starben in Val d’Isère wegen einer Lawine abseits der Piste, wie Medien unter Berufung auf eine Mitteilung des Tourismusbüros des Skiorts berichteten. Sie wurden demnach unter 2,5 Metern Schnee verschüttet. Ein dritter Skifahrer starb Berichten zufolge ebenfalls bei einer Lawine abseits der Piste in Arêches-Beaufort, das in der gleichen Gegend liegt.
Das Hauptproblem sei der sogenannte Triebschnee. Dabei handele es sich um spröde Schneemassen, die vom Wind verfrachtet wurden, hiess es. Lawinen könnten schon bei geringer Belastung oder sogar ohne menschliche Einwirkung abgehen. (wy)

























