Myanmar: Schweizer Filmemacher verhaftet

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MilitärregierungSchweizer Filmemacher wird in Myanmar verhaftet

Der 52-Jährige soll einen Film verbreitet haben, der laut der Militärjunta in Myanmar den Buddhismus beleidige. Der Schweizer sei deshalb festgenommen worden. 

Darum gehts

  • Ein 52-jähriger Schweizer ist offenbar in Myanmar in Haft.
  • Dem Mann wird vorgeworfen, mit seinem Film den Buddhismus beleidigt zu haben.
  • Mit ihm seien noch 13 weitere Personen festgenommen worden.

In Myanmar wurde ein Schweizer Filmemacher festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, den Buddhismus beleidigt zu haben. Das berichtet  die Nachrichtenagentur AP. Die Festnahme von D.H. (52) habe sich bereits am 8. August ereignet.

Der Mann habe im Juli den rund 75-minütigen Film «Don’t expect anything» auf Youtube und Tiktok verbreitet. Im Drehbuch des Films spiele ein Mädchen die Hauptrolle, das festgestellt habe, in ihrem früheren Leben ein buddhistischer Meister gewesen zu sein. Im Film verwende die Frau vulgäre und beleidigende Worte, die sich gegen die Kultur und die Tradition der Buddhisten richten. Sie würde damit die Tugenden der Mönche herabwürdigen, so der Vorwurf der Militärjunta, die sich im südostasiatischen Myanmar an die Macht geputscht hat.

Wegen des Films seien noch 13 weitere Personen verhaftet worden – darunter ein 12-jähriges Mädchen. Das EDA hat Kenntnis vom Fall, wie sie auf Anfrage von 20 Minuten schreibt. Abklärungen sind im Gang und die Schweizer Vertretung vor Ort steht in Kontakt mit den zuständigen Behörden.

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Jonas Bucher ist Blattmacher stellvertretender Co-Leiter des Newsdesks bei 20 Minuten. Er ist seit 25 Jahren in der Medienbranche tätig und 20 Minuten stets treu geblieben.

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