Die Aufarbeitung und der Blick zurück sei wichtig. Aber was heute erlebt wird in der Stadt Zürich, ist ein Bedarf an Stabilität. «Das Vertrauen muss wieder hergestellt werden. Das ist das Wichtigste», sagt Carmen Walker Späh.
«Die FINMA und auch die Banken müssen sich fragen, was nötig ist, dass es nicht mehr so weit kommt», sagt Stocker. Die Massnahmen seien nicht zum Tragen gekommen.
Stocker sagt, dass er von Vielen in seinem Umfeld in den letzten Monaten mitbekommen habe, dass das eigene Geld von der CS abgezogen wird. «Wir müssen schauen, dass das Vertrauen zurückkommt.»
Ein guter Wirtschaftsplatz sei ein Teil des Steuersubstrats. «Nun sagen, was zu machen ist, liegt nicht an uns. Das müssen der Bund und die Banken nun anschauen», sagt Stocker.
Walker Späh warnt jedoch, in einen Regulierungs-Modus überzugehen. Es sei eine unternehmerische Aufgabe, Vertrauen zu schaffen.
Der Regulator sei gefordert, aber könne nicht alles vorhersehen. «Wir haben nun ein noch grösseres Klumpenrisiko mit der Übernahme der UBS», sagt Leupi. Dies sei in der Verantwortung des Regulators.