Manuel Akanji: Nati-Star erklärt lustige Photoshop-Panne

Aktualisiert

Bei ManCity-SpielNati-Star Manuel Akanji erklärt lustige Photoshop-Panne von TV-Sender

Beim letzten Premier-League-Spiel sorgt eine TV-Grafik mit einem Bild von Manuel Akanji für Lacher. Der Nati-Verteidiger verrät, wie es zur Panne gekommen ist.

Darum gehts

  • Mitte März wird Manuel Akanji «Opfer» einer Photoshop-Panne des TV-Senders Sky Sports.
  • Dieser setzt den Kopf des Schweizers auf den Körper von Teamkollege Bernardo Silva.
  • «Mein später Wechsel ist schuld», versucht der Nati-Star die Panne zu erklären.

Keine Frage, in der Nati hat sich Manuel Akanji (27) in den letzten Jahren zum unbestrittenen Abwehrchef entwickelt. Auch beim 5:0 gegen Belarus legte der Winterthurer am Samstag zum Start in die EM-Quali einen gewohnt souveränen Auftritt hin. Doch nicht nur in der Nati, auch bei Club Manchester City gehört Akanji zum Stammpersonal: Seit seinem Wechsel am 1. September des letzten Jahres bringt er es auf insgesamt 32 Einsätze – davon 20 in der Premier League.

Für den TV-Sender Sky Sports aber offenbar nicht genug. Dieser erlaubte sich beim letzten Spiel vor der Länderspielpause eine lustige Photoshop-Panne. Beim Duell zwischen Crystal Palace und Manchester City (0:1) stand Akanji zwar in der Startelf der Citizens, in der eingeblendeten TV-Grafik wirkte er neben seinen Abwehrkollegen John Stones und Ruben Dias aber ungewohnt klein. 

Last-Minute-Wechsel als Problem

Weil offenbar kein entsprechendes Ganzkörper-Foto zur Verfügung stand, retuschierte der TV-Sender kurzerhand ein altes Akanji-Porträt auf den Körper von Bernardo Silva. Zum Vergleich: Während der Schweizer 1,88 Meter misst, ist der Portugiese nur knapp 1,73 gross. Teamkollege Jack Grealish fand die Fotomontage derart amüsant, dass er sie auf Instagram veröffentlichte (viertes Bild im Post).

«Ich musste sehr lachen, als ich es nach dem Spiel gesehen habe», erzählt Akanji und liefert gleich eine Erklärung für die Photoshop-Panne. «Das Hauptproblem war, dass ich erst am letzten Tag des Transferfensters zu Manchester City gewechselt bin. Die Bilder waren aber schon zuvor aufgenommen worden.» Warum sich der TV-Sender ausgerechnet den Körper von Silva ausgesucht habe, könne er sich nicht erklären. «Ich weiss auch nicht, wie sie das in den Spielen zuvor gelöst haben. Mittlerweile gibt es nun aber ein neues Bild von mir», so Akanji.

Mit grösseren Problemen als einem noch nicht vorhandenen Bild musste sich Akanji bei seinem neuen Club aber bislang nicht herumschlagen. Mit dem grossen medialen Druck komme er gut klar. «Von uns wird erwartet, dass wir in allen Wettbewerben immer gewinnen. Das ist nicht immer möglich, aber diesen Anspruch haben wir selber auch an uns. Darum ist es ein guter Druck.»

«Erwarte nur von Haaland Hattricks»

Bevor es aber wieder zurück nach Manchester geht, steht am Dienstag in Genf das zweite EM-Quali-Spiel gegen Israel (20.45 Uhr) an. Mit dem 5:0 gegen Belarus zum Auftakt ist Akanji zufrieden: «Wir haben unsere Arbeit erledigt, aber es gibt immer noch Phasen im Spiel, wo wir Dinge verbessern können.» Dass Renato Steffen mit seinen drei Toren zum grossen Helden werden würde, habe er so nicht kommen sehen. «Der einzige, von dem ich vor einem Spiel einen Hattrick erwarten kann, ist Erling Haaland», scherzt Akanji.

Der Norweger ist auch einer der Teamkollegen, mit denen sich Akanji am besten versteht. Daneben fährt er mit Abwehrkollege Nathan Aké gelegentlich gemeinsam ins Training, spielt mit Kyle Walker und Riyad Mahrez Karten – oder leiht sich von Bernardo Silva den Körper aus. 

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