Das sind die attraktivsten Arbeitgeber der Schweiz

Aktualisiert

StudieDas sind die attraktivsten Arbeitgeber der Schweiz

Randstad ist zum zehnten Mal der Frage nachgegangen, wer die attraktivsten Arbeitgeber der Schweiz sind. In den Top-10 gibt es dieses Jahr gleich mehrere Änderungen.

Darum gehts

  • Google ist der attraktivste Arbeitgeber der Schweiz.
  • Die Paraplegiker-Stiftung hat es bei ihrem Debut im Ranking gleich auf Platz 5 geschafft.
  • Die auf Präzisionswaagen spezialisierte Mettler-Toledo stieg um 41 Plätze nach oben.

Randstad hat zum zehnten Mal seine Employer-Brand-Studie mit den attraktivsten Arbeitgebern der Schweiz veröffentlicht. Google hat es auf Platz 1 des aktuellen Rankings geschafft. Letztjahressieger Rolex landet auf Rang zwei. Swatch schnappt sich Platz 3 und die Pilatus Flugzeugwerke holen sich den vierten Rang.

Neu mit dabei sind der öffentliche Sektor und der Gesundheitsbereich. So hat es die Paraplegiker-Stiftung bei ihrem Debut auf Platz 5 geschafft. Die Stiftung setzte sich gegen Swiss (Platz 11) und Roche (Platz 16) durch. Siemens (Platz 8) liegt nach längerem wieder in der Top 10, Mettler-Toledo (Platz 13) stieg ganze 41 Plätze auf.

Eckdaten zur Studie

  • Teilnehmende: Studierende, Arbeitnehmende und Arbeitslose in der Schweiz
  • Alter: 18 und 65 Jahre (Überrepräsentation von 25-44-Jährigen
  • Laut Randstad ist die Studie für alle Geschlechter repräsentativ
  • Befragungsart: online
  • Anzahl Teilnehmende: mehr als 6200 Personen in der Schweiz
  • Laufzeit: zwei Monate

Die für die Arbeitnehmenden attraktivsten Firmen siehst du oben in der Slideshow. 

Das wünscht sich das Personal

Die rund 6200 Studienteilnehmer gaben auch zu ihrer Arbeitssituation und ihren Bedürfnissen Auskunft. Sie wollen vor allem attraktive Löhne und Vorteile fürs Personal, eine angenehme Arbeitsumgebung und eine gute Work-Life-Balance. Wichtig sind auch die Jobsicherheit, und dass der Arbeitgebende finanziell stabil dasteht. 

Dass die Befragten die beiden letzten Punkte nicht höher gewichten, überrasche bei der instabilen Wirtschaftslage, sagt Andreas Schenk, Operational Director bei Randstad: «Die Schweizer scheinen ein grosses Vertrauen in ihr Land zu haben. Auch hat sich die Wirtschaft bei uns schneller erholt als in anderen Ländern.»

Work-Life-Balance und Mental Health immer wichtiger

Die stärkste Erhöhung hat die Work-Life-Balance erfahren: Sie ist im Vergleich zum letzten Jahr um zehn Indexpunkte gestiegen. Auch wegen der Erfahrungen in der Covid-19-Pandemie, so Randstads HR-Direktorin Susanne Beer: «Remote Work ist gekommen, um zu bleiben, und Arbeitgeber müssen sich überlegen, wie und welchen Mitarbeitern sie das Modell langfristig anbieten können.»

Work-Life-Balance bedeutet aber nicht immer Homeoffice, wie die Studie zeigt: Zwar wünschen sich sieben Prozent der Befragten mehr Flexibilität in Bezug auf den Arbeitsort, fünf Prozent möchten aber wieder vermehrt ins Büro. Wichtig sei vor allem die Freiheit, sich für das eine oder das andere entscheiden zu können.

Arbeitgebende sind gefordert

Auch persönliche Entwicklungsmöglichkeiten seien wichtig – «und mehr als alles andere ein Grund, den Arbeitgeber zu wechseln», so Randstad. Dabei gehe es nicht nur um eine stringente Karriere, sondern auch um Re- und Upskilling. Es brauche viel Engagement seitens der Arbeitgebenden, um die Mitarbeitenden zu halten.

Die Umfrage durchgeführt haben die Researchunternehmen Kantar und Evaluserv im Auftrag von Randstad. Die Befragungen fanden im Zeitraum Dezember 2022 bis Januar 2023 statt.

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Marcel Urech (mur) ist seit Februar 2021 Teil des Wirtschaftsressorts von 20 Minuten, wo er unter anderem über Notenbanken, Gold und Bitcoin schreibt.

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