A6 bei RubigenLenker (26) brettert mit 300 km/h über die Autobahn
Seit September 2022 beging ein Autolenker in den Kantonen Bern und Kanton Wallis massive Geschwindigkeitsüberschreitungen. Nun konnte er ermittelt werden.
Der Berner Kantonspolizei ist ein exzessiver Raser ins Netz gegangen. Ihre Ermittlungen hatte sie aufgrund von Hinweisen zu möglichen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz eingeleitet. Dabei ging es insbesondere um Fahrzeuge, die in Münsingen unnötigen Lärm verursachten.
In den sozialen Medien stiess die Polizei auf zwei Videos, in denen zu sehen war, wie ein Auto massiv zu schnell auf der A6 im Allmendtunnel bei Thun und auf der Furkapassstrasse im Wallis unterwegs ist. Laut Auswertungen des Eidgenössischen Instituts für Metrologie (Metas) betrugen die Geschwindigkeiten zwischen 119 km/h und 145 km/h, wie die Kantonspolizei mitteilt. Erlaubt sind auf diesen Streckenabschnitten maximal 80 km/h.
Im Rahmen der weiteren Abklärungen gelang es der Polizei, den mutmasslichen Lenker zu identifizieren und am 23. Dezember 2022 anzuhalten. Bei der Auswertung des sichergestellten Mobiltelefons wurde ein drittes Video gefunden, in dem dasselbe Auto auf der Autobahn A6 Höhe Rubigen mit wiederum massiv überhöhter Geschwindigkeit zu sehen war. Diesmal zeigte der Tacho gar 300 km/h anstelle der erlaubten 120 km/h an, wie es weiter in der Mitteilung heisst. Dem Beschuldigten wurde der Führerausweis abgenommen. Der 26-jährige Mann wird sich unter anderem wegen Raserdelikten vor der Justiz verantworten müssen.
