Schwarzach, SalzburgBraunbär in Österreich von Zug erfasst und getötet
Die Begegnung mit einem Zug ist im Bundesland Salzburg für einen Braunbären tödlich verlaufen. Lokführer entdeckten den toten Petz am Dienstagmorgen auf den Gleisen.
Darum gehts
- In Österreich ist ein Bär von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden.
- Lokführer entdeckten seinen Kadaver auf den Gleisen.
- Nun wird der tote Bär untersucht.
Ein Braunbär ist im österreichischen Bundesland Salzburg auf einer Bahnstrecke getötet worden. Das Tier wurde am Dienstagmorgen in der Nähe von Schwarzach von einem Zug erfasst, wie die Landesverwaltung mitteilte.
Nachdem zwei Lokführer der Polizei einen toten Bären auf den Gleisen gemeldet hatten, machte sich der Salzburger Landesexperte für Bären und Wölfe zu der Unfallstelle auf, um DNA-Proben zu nehmen. Damit soll die Herkunft des Tieres geklärt werden. Der Zugverkehr war durch den Zwischenfall nicht beeinträchtigt.
Schwere Verletzungen am Kopf
«Es kann durchaus sein, dass das Tier das Tal queren wollte und unglücklicherweise auf den Gleisen dann Bekanntschaft mit einem Zug machte», sagte dazu der österreichische Bärenbeauftragte Hubert Stock. «Ich nehme jetzt einmal DNA-Proben, damit man die Herkunft klären kann. Dann werden wir mit der Jägerschaft die weiteren Schritte klären.» Dem Tier wurde laut Mitteilung des Landes Salzburg die linke Hinterpranke komplett abgetrennt, zudem weist es schwere Verletzungen am Kopf auf.
Zuletzt war in den vergangenen Wochen in Salzburg ein Bär in Grossgmain und Grödig nahe der Grenze zu Bayern gesichtet worden. Auch in Deutschland tauchen immer mehr Bären auf, zuletzt vor allem in Oberbayern. Das Landratsamt Oberallgäu teilte am Montag mit, eine Person habe in der Nähe von Bad Hindelang einen Bären fotografiert.
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Felix Traber (trx) ist seit 2003 in verschiedensten Funktionen auf der Redaktion tätig. Derzeit arbeitet er am Newsdesk. Besonders interessieren ihn Kriminalfälle und die Welt der Wissenschaften.
