Remo Forrer«Ich wurde abgespritzt, damit ich kein Feuer fange»
Remo Forrer tritt am Samstag am 1. Ostschweizer Unternehmerabend in St. Gallen auf. Es ist wohl eine der letzten Chancen, den Toggenburger live vor dem Eurovision Song Contest performen zu sehen und persönlich kennen zu lernen.
Darum gehts
- Remo Forrer gibt am Samstag ein Konzert in St. Gallen.
- Der Toggenburger gibt Auskunft darüber, was er für seinen Auftritt geplant hat.
- Zudem spricht er über den Videodreh von «Watergun» und einen möglichen Künstlernamen.
Am 25. März findet in St. Gallen der erste Ostschweizer Unternehmerabend im Auto-Zentrum West statt. Mit ESC-Kandidat Remo Forrer, «Dä Chäller» und Peter Weigelt ist für Unterhaltung gesorgt. Es ist eine der letzten Chancen, «Watergun» live zu hören, bevor der 21-Jährige nach Liverpool an den Eurovision Song Contest (ESC) reist. «Für den Unternehmerabend habe ich eine Akustik-Session geplant», erzählt Remo. Während einer halben Stunde wird er mit seinen bekanntesten Songs unterhalten.
Exklusiver Auftritt von ESC-Kandidat
«Ich werde eigene Songs singen und Covers, die ich bei ‹The Voice› performt habe», so Remo. Er weiss, dass diese Songs bei seinen Fans gut ankommen. «Der Auftritt gibt mir Übung und Sicherheit», sagt er. Der Sänger schätzt es sehr, die Leute aus der Region vor seiner Abreise an den ESC noch einmal zu sehen. «Mir gefällt es, nahe bei den Leuten zu sein.» Remo erzählt, dass das Setting einem «Wohnzimmerkonzert» ähnelt. Dieses Setting ist ihm vertraut, damals hat er so den Sieg bei «The Voice» geholt. Bei einer Autogrammstunde am Vormittag können die Besuchenden des Auto-Zentrums Remo auch neben der Bühne kennen lernen.
«Der Musikvideodreh war eine rechte Challenge»
Drei Tage nachdem Remo als ESC-Act bekannt wurde, reiste er nach Berlin für den Videodreh von seiner Single «Watergun». Für den Toggenburger war es eine neue Erfahrung. «Wir haben bis um halb drei Uhr morgens gedreht», so Remo. Eine Herausforderung: «Wir haben zwölf Stunden am Stück gedreht und es war sehr kalt in der Halle». Remo verrät, dass die Szene mit Pyrotechnik wirklich so gedreht wurde: «Ich stand in den Funken.» Damit er kein Feuer fing, wurde er am ganzen Körper mit Wasser abgespritzt.
Leute erwarten einen 40-Jährigen mit Vollbart
Bis jetzt hatte Remo noch kaum Zeit, sich alle Beiträge der anderen Kandidaten anzusehen. «Ich möchte mich auf meinen Auftritt fokussieren», antwortet er. In den nächsten Wochen wird er mit seinem Team vor allem an der Bühnenshow arbeiten. Beim ESC möchte er mit seinen Emotionen punkten: «Ich möchte die Leute berühren und meine Message rüberbringen». Remo hat auch einen «Überraschungseffekt» auf seiner Seite, denn die meisten rechnen nicht mit so einer tiefen Stimme, wenn sie den Toggenburger zum ersten Mal sehen. «Mir wurde schon gesagt, dass bei meiner Stimme ein 40-jähriger Mann mit Vollbart erwartet wird.»
Und wie sieht es mit einem Künstlernamen aus? «Diesen Zug habe ich verpasst», sagt Remo. Vor dem ESC wurde das Thema noch mal aufgegriffen. Remo hat schon einmal über verschiedene Künstlernamen nachgedacht, aber nichts passte ihm. «Die Leute wären verwirrt, wenn ich jetzt wechseln würde», so Remo. Ob es in Zukunft noch einmal zum Thema wird, weiss der 21-Jährige nicht. «Wenn man den Namen wechselt, ist es eine neue Identität», dafür ist er Stand jetzt nicht bereit. Bis im Mai hat der Toggenburger eine strenge Zeit vor sich und neben der Musik bleibt nicht viel Zeit. «Ich bin dankbar, dass ich diese Zeit investieren darf», so Remo.
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